# Informationsveranstaltung

Freitag, 02. Dezember 2016 um 19.00 Uhr

Das Projekthaus Potsdam lädt ein...

Europa rechts aussen - Hintergründe und Entwicklungen

Die gesellschaftlichen Entwicklungen in vielen europäischen Staaten sind im letzten Jahr stark von der Debatte um Flucht und Migration geprägt worden. Im Ergebnis dieser Diskussionen werden überall in Europa fremdenfeindliche und rassistische Stimmungen, Motive und Handlungen immer stärker wahrgenommen. In vielen Ländern erstarken rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien, gibt es fremdenfeindliche Gewalt, wird die digitale und öffentliche Diskussion zunehmend von Vorurteilen, Abgrenzungen und Menschenfeindlichkeit geprägt. Im Vortrag werden die wichtigsten Akteure und ihre aktuellen politischen Strategien beleuchtet. Auf die Situation in Lettland, Belgien, Ukraine und Frankreich wird im Besonderen eingegangen.

Der Referent, Thomas Willms, ist Politikwissenschaftler und Bundesgeschäftsführer der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), organisierte die Kampagne „nonpd - NPD-Verbot jetzt!“ und ist verantwortlich für die Wanderausstellung „Neofaschismus in Deutschland“

# Informationsveranstaltung

Freitag, 11. November 2016 um 19.00 Uhr

Veranstaltung zum 80. Jahrestag des Beginns des Spanischen Bürgerkrieges und der Aufstellung der Internationalen Brigaden

mit Harald Wittstock

Harald Wittstock war Vorsitzender des Vereins der Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936-1939 e.V. und ist Mitherausgeber des Buchbandes „Deutsche an der Seite der Spanischen Republik und der sozialen Revolution“.

Er wird über die Situation in Spanien im Jahr 1936 und die Reaktion auf den Putsch Francos in und ausserhalb Spaniens berichten. Ein Schwerpunkt seiner Ausführungen wird die Aufstellung der Internationalen Brigaden vor 80 Jahren sein und die Lehren aus dem Kampf für heute. Schliesslich spannt er den Bogen zu dem aktuellen Umgang mit dem Thema in Deutschland und in Spanien.


Der Eintritt ist frei!


# NEU: Lesekreis "Das Kapital"

Donnerstag, 17. November 2016 um 19.00 Uhr

In der ersten Sitzung möchten wir organisatorische Angelegenheiten klären und eine kleine Einführung in das Werk "Das Kapital", dessen logischen Aufbau und die wissenschaftliche Vorgehensweise von Karl Marx geben.

Wenn ihr also Lust habt in etwas grösserer Runde alle zwei Wochen zu lesen, zu verstehen und zu diskutieren, dann kommt vorbei (folgende Termine 1. und 15. Dezember 2016 ebenfalls im Buchladen Sputnik).

Bei Interesse schreibt bitte eine Email an: lesekreis.sputnik.potsdam@riseup.net

Die Geschichte der kapitalistischen Produktionsweise ist vergleichsweise kurz, aber dennoch sehr beachtlich: gewaltige Kriege, ungeheurer Wohlstand neben der bittersten Armut, Städte mit abermillionen Einwohnern, die drohende Vernichtung des globalen ökosystems - all das und noch viel mehr können die vorhergehenden Gesellschaftssysteme nicht für sich verbuchen.

Bereits 1848 formulierten Marx und Engels im "Manifest der kommunistischen Partei" diese Vision der kapitalistischen Epoche und behielten dabei recht: “Die fortwährende Umwälzung der Produktion, die ununterbrochene Erschütterung aller gesellschaftlichen Zustände, die ewige Unsicherheit und Bewegung zeichnet die Bourgeoisepoche vor allen anderen aus. Alle festen eingerosteten Verhältnisse mit ihrem Gefolge von altehrwürdigen Vorstellungen und Anschauungen werden aufgelöst, alle neu gebildeten veralten, ehe sie verknöchern können. Alles Ständische und Stehende verdampft, alles Heilige wird entweiht, und die Menschen sind endlich gezwungen, ihre Lebensstellung, ihre gegenseitigen Beziehungen mit nüchternen Augen anzusehen.”

Lasst uns daher gemeinsam versuchen genau dies tun - die gesellschaftlichen Beziehungen mit nüchternen Augen betrachten. Obwohl laut Marx und Engels die Menschen dazu gezwungen sind: Getan wird dies in den aller seltensten Fällen. Auch dort wo eine kritische Untersuchung der gesellschaftlichen Beziehungen im Kapitalismus noch am ehesten zu leisten wäre, die Gesellschaftswissenschaften wie Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Philosophie und Politikwissenschaften, wird kaum Klarheit über die Verhältnisse hergestellt. Vor allem die Wirtschaftswissenschaften werden beherrscht von Marktschreiern und Marktideologen, deren Nüchternheit in Euphorie umschlägt, sobald ein Geschäft zu machen ist und denen selbst die grössten humanitären und ökonomischen Katastrophen keinen Anlass dazu bieten, ihr Gerede von "der besten aller möglichen Welten" zu überdenken. Um eine kritische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Gegenstand Kapitalismus sind dort die allerwenigsten ernsthaft bemüht.

Daher wollen wir mit allen Interessierten das Hauptwerk eines Theoretikers lesen, der antrat um “das ökonomische Bewegungsgesetz der modernen Gesellschaft zu enthüllen” - "Das Kapital" von Karl Marx. Doch war Marx nicht nur ein Wissenschaftler sondern auch ein umtriebiger Revolutionär. Mit der Einsicht in die innere Dynamik der kapitalistischen Produktion, so Marx, wird auch der Schein zerstört als sei diese Gesellschaftsformation irgendwie 'natürlich'. Vielmehr zeigt sich, dass der Kapitalismus nur eine bestimmte historische Produktionsweise ist, und eine ziemlich verrückte, gewaltvolle und zerstörerische obendrein. Somit kommt Marx auch am Ende von ersten Band des Kapitals zu dem Schluss: „Auf einem gewissen Höhegrad bringt sie [die kapitalistische Produktionsweise] die materiellen Mittel ihrer eignen Vernichtung zur Welt. Von diese Augenblick an regen sich Kräfte und Leidenschaften im Gesellschaftsschosse, welche sich von ihr gefesselt fühlen. Sie muss vernichtet werden, und sie wird vernichtet“ MEW 23, S. 789.

Nun war das freilich sehr optimistisch. Dass die Beendigung der kapitalistischen Produktionsweise noch auf sich warten lässt, bedarf keines Arguments. Und gerade deshalb ist ein genaues Verständnis des Zusammenhangs dieser Gesellschaft so wichtig.

Wir freuen uns auf euch!


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# Buchvorstellung

Donnerstag, 10. November 2016 um 20.00 Uhr

Rirette Maîtrejean
Attentatskritikerin, Anarchafeministin, Individualanarchistin

mit dem Autor Lou Marin

Rirette Maîtrejean (1887-1968), Anarchafeministin und Individualanarchistin im französischen Milieu libre vor dem Ersten Weltkrieg, wandte sich in ihren Souvenirs d'anarchie (1913) entschieden gegen anarchistische Attentate und Raubüberfälle, von denen besonders die "Affäre Bonnot" bis heute erinnert wird.

Der Autor Lou Marin porträtiert eine bis an ihr Lebensende 1968 bescheiden lebende, selbstständige und tätige Frau, die ihre Stimme nicht nur zur Frage der Gewalt, sondern auch zum gleichberechtigten Leben der Geschlechter, zu Ehe und Sexualität in den Organen der libertären Bewegung erhob. Einen Eindruck davon vermitteln die Artikel, die Marin dem Buch als Anhänge beigegeben hat . Sein Buch gibt Anlass, über den Zusammenhang zwischen individueller Verantwortung, Arbeit an der Persönlichkeitsbildung, politischem Denken und praktischer Aktion nachzudenken.

mehr lesen


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# Buchvorstellung

Freitag, 23. September 2016 um 19.00 Uhr

Migrantenstadl
mit Tunay önder & Imad Mustafa

"Migrantenstadl", bietet denjenigen ein Forum, die sonst keines haben: Mehrheimischen, Migrant_innen und anderen Marginalisierten. Es ist eine Collage aus provokanten Kommentaren, ehrlichen Reflexionen, politischer Lyrik und Dada: von Palästina über Deutschland bis in den Kaukasus mischt das "Migrantenstadl" Politik, Kultur und Migration. Die Schauspielerin und Autorin Tunay önder stellt die Texte begleitet von Musik und Filmausschnitten vor, in einer Mischung aus spoken word performance und Lesung.

Den Blog, aus dem heraus das Buch entstanden ist, findet ihr hier


# Filmvorführung

im Rahmen des Feministischen Antirassistischen Programmes zur “Women in Exile-Sommerbustour durch Deutschland 2016”

Freitag, 12. August 2016 um 20.00 Uhr

Keine Lager für Frauen*!

Die Dokumentation von Women in Exile berichtet vom Alltag in den Geflüchtetenunterkünften für weiblich gelesene/weiblich sozialisierte Personen und auch von der Selbstorganisation von geflüchteten Frauen* gegen diese Zustände.

"no lager for women! alle lager abschaffen!"

mit women in exile e.v.


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# Buchvorstellung

Donnerstag, 07. Juli 2016 um 19.00 Uhr

Lateinamerikas Linke-Ende des progressiven Zyklus?
mit Ulrich Brand

Steht die politische Landschaft in Lateinamerika vor einer Zäsur? Vor gut zehn, 15 Jahren kam in zahlreichen Ländern Lateinamerikas die Linke an die Regierung, vor allem als Antwort auf eine marktradikale Politik, die Gesellschaften spaltete und die Eliten noch reicher machte. Nun werden in Argentinien, Brasilien und Venezuela diese linke oder Mitte-links-Regierungen nach und nach von konservativen oder rechten Regierungen abgelöst. Ulrich Brand geht in dem Buch "lateinamerikas linke - ende des progressiven zyklus?" in mehreren Gesprächen mit Aktivist_innen und kritischen Intellektuellen der Frage auf den Grund: Wie konnte es zu den gegenwärtigen Krisen linker Regierungen kommen und gibt es noch Perspektiven für linke und emanzipatorische Politik in Lateinamerika?

Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik an der Universität Wien und u.a. Mitglied der "Grupo Permanente de Alternativas al Desarrollo" des Andenbüros der Rosa Luxemburg Stiftung.

Veranstaltet vom Lateinamerika-Arbeitskreis tierra unida Potsdam e.V.


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# Lesung

Freitag, 24. Juni 2016 um 18.00 Uhr

"Goodbye Gender"
Gelesen von Steff Urgast vom Verlag w_orten & meer

Geht das - ein Leben ohne Gender? Geschichten vom Versuchen und Scheitern, heiter und sehr traurig, von Verbindungen mit Menschen, ihren Irritationen und einem für viele vielleicht neuen Lösungsansatz: sich von Gender als Kategorie zu verabschieden. „Goodbye Gender“ macht den Anfang.
„Ich bin nicht im falschen Körper geboren. Ich bin in der falschen Welt geboren.“ - Rae Spoon

wortenundmeer


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# Buchvorstellung

Samstag, 11. Juni 2016 um 19.00 Uhr

Das Kapital - übersetzungsfehler im Russischen

Valeri Tschechowski hat den ersten Band von Karl Marx Hauptwerk "Das Kapital" neu ins Russische übersetzt. Dabei ist er auf viele übersetzungsfehler gestossen, die zum Teil auf Fahrlässigkeit, aber zum Teil auch auf politisch motivierte Umformulierungen schliessen lassen.
An diesem Abend wird er das Buch vorzustellen und vor allem um eine Erläuterung der Bedeutung dieser Fehler zu geben.

Valeri Tschechowski


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# Buchvorstellung und Lesung

Freitag, 27. Mai 2016 um 20.00 Uhr

Stealing The Future - An East German Spy Thriller
mit dem Autor Max Hertzberg

Stealing The Future ist ein Agentenkrimi aber zugleich auch ein Gedankenexperiment: Wie könnten wir eine Gesellschaft schaffen, die unsere Träume von Gerechtigkeit, Gleichheit und Fairness erfüllen würde?
Ausgehend von den Ereignissen 1989/90 in der DDR erzählt Stealing The Future, wie die Geschichte von dort aus anders hätte weitergehen können - es geht um politische Selbstbestimmung, Dezentralisierung, um die Ideen von Freiheit und Gleichheit und ihre Verwirklichung.
Die Lesung ist auf Englisch; danach gibt es eine Diskussion (Englisch und Deutsch) mit dem Autor.

Stealing The Future is a spy story But it’s also a thought experiment: How can we make society more just, equitable and fair than we ever dared dream possible?
Stealing The Future tells a story of how 1989/90 in the GDR could have turned out differently, a story of political self-determination, de-centralisation, freedom and equality.
Book reading in English, with discussion (English and German) with the author

www.maxhertzberg.co.uk


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# Infoveranstaltung

Montag, 02. Mai 2016 um 19.30 Uhr

Ende im Glände! Kohle stoppen. Klima schützen!
mit Aktivist*innen von Ende Gelände!

Unter diesem Motto wird Ende Gelände dieses Jahr wieder ein deutliches Zeichen für Klimaschutz setzen. Vergangenes Jahr sind bei bei Ende Gelände über 1000 Menschen in die Braunkohle-Grube im Rheinland gegangen. Dieses Jahr gibt es eine grosse Protest- und Blockadeaktion im Braunkohle-Tagebau in der Lausitz vom 13. bis 16. Mai 2016 (Pfingsten). Vattenfall, Eigentümer des Lausitzer Reviers, will sein deutsches Braunkohle-Geschäft loswerden. Das ist DIE Chance, Tagebaue und Kraftwerke endlich stillzulegen und zu zeigen, dass ein sozialer und ökologischer Ausstieg aus der Kohle gelingen kann. Neben Informationen zur geplanten Aktion in der Lausitz gibt es auch Raum für Diskussionen und Vernetzung.


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# Filmvorführung und Gespräch

Dienstag, 26. April 2016 um 19.30 Uhr

„Yellow Cake“ anlässlich des 30. Tschernobyl-Jahrestages

Eine Veranstaltung von Greenpeace Potsdam

Am 26. April 1986 ereignete sich im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl der erste Super-Gau der Geschichte. Nach einem missglückten Experiment mit der Stromversorgung des Reaktors kam es zur Kernschmelze. Der Reaktor explodierte. Das radioaktive Material verteilte sich in ganz Europa. Noch heute sind die Auswirkungen des Atomunfalls in der Region spürbar - für Mensch und Natur. Anlässlich des 30. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl zeigt Greenpeace Potsdam den Dokumentarfilm „Yellow Cake“ von Joachim Tschirner im Sputnik Potsdam. Der Film begleitet über einen Zeitraum von fünf Jahren das grösste Sanierungsprojekt in der Geschichte des Uranerzbergbaus, das in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vorhanden ist. Er nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise von den ehemaligen Uranprovinzen Thüringen und Sachsen bis hin zu den grossen Uranminen in Namibia, Australien und Kanada.

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# Filmvorführung und Gespräch

Montag, 25. April 2016 um 20.00 Uhr

Geschenkt wurde uns nichts

mit Eric Esser

Annita „Laila“ Malavasi war Partisanin im Zweiten Weltkrieg und eine der wenigen weiblichen Kommandierenden im italienischen Widerstand. über ein Jahr war sie in den Bergen Norditaliens und kämpfte gegen die deutschen Besatzer. Gleichzeitig musste sie sich gegenüber den Männern in den Bergdörfern behaupten. Der Film begleitet und portraitiert Laila und zwei ihrer Genossinnen, Gina „Sonia“ Moncigoli und Pierina „Iva“ Bonilauri. Sie erzählen von der Resistenza und ihrer Bedeutung für sie und viele andere Frauen. Geschichte einer Emanzipation vor und nach der Befreiung vom Faschismus.

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# Lesung und Gespräch

Freitag, 15. April 2016 um 20.00 Uhr

Wegweiser Solidarische ökonomie
¡Anders Wirtschaften ist möglich!

mit Elisabeth Voss

Solidarische ökonomie hat viele Gesichter. Sie umfasst Ideen und Konzepte einer Wirtschaft, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist, sondern menschliche Bedürfnisse erfüllt. Der Wegweiser gibt Einblicke in verschiedene aktuelle Ansätze wie Genossenschaften, Soziale ökonomie, Social Business, Commons, Feministische ökonomie und Care, Degrowth und andere. Dabei kommen auch kritische Perspektiven nicht zu kurz. Potentiale und Grenzen werden ebenso benannt, wie Vereinnahmungen ideeller Ziele zu kommerziellen oder politisch fragwürdigen Zwecken. Zusätzlich werden Praxisbeispiele aus verschiedenen Lebensbereichen vorgestellt.

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# Workshop

Samstag, 09. April 2016 von 14.00 bis 19.00 Uhr

Die Vielstimmigkeit von Erfahrung schreiben
mit Michael Götting

Schreiben heisst, sich selbst zuhören. Der Workshop nähert sich den Erfahrungen der Teilnehmenden mithilfe von Klang und Wort an und sucht dadurch, die Lücke zwischen der Unmittelbarkeit des Erlebens und der Mittelbarkeit des Schreibens zu überwinden. Er lädt dazu ein, die eigenen wie die kreativen Möglichkeiten der anderen in einem angeleiteten Rahmen auszutesten und den vielstimmigen Klang von Erfahrung auch dort auszuhalten, wo Störgeräusche erzeugt werden. Der Workshop ist offen für alle Interessierten.


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# Lesung und Gespräch

Freitag, 08. April 2016 um 20.00 Uhr

Contrapunctus
mit Michael Götting

Michael Göttings Romandebüt Contrapunctus wirft einen schonungslosen Blick auf das Leben von Indigo, Rutha-Pong, Habibi und Olaudah. Vier Schwarze Deutsche, die im Berlin der Jahrtausendwende mit dem kolonialen Erbe der Stadt, ihren Beziehungen und den Symptomen rassistischer Tendenzen in der Gesellschaft kämpfen. Ein Kontrapunkt Schwarzer Stimmen, die in Anlehnung an die musikalische Kompositionsform der Fuge gleichberechtigt nebeneinander stehen; ihre Erzählungen, polyphon ineinander verflochten; die Themen Zugehörigkeit, Interconnectedness, Einwanderung und Heimat, auf immer neue  Weise miteinander verknüpft. Humorvoll, emotionsgeladen, dramatisch und ziemlich afrolutionär. Ein Kontrapunkt zum monophonen Selbstverständnis der Gesellschaft und eine rasante Reise durch das kollektive Bewusstsein der Berliner Republik.


# INFOVERANSTALTUNG

Donnerstag 18. Februar 2016 um 19.00 Uhr

AFA Week: Infos zur "Fighting for 20 years"-Demo

In diesem Jahr wird in Brandenburg/Havel zum 20. Mal dem alternativen Jugendlichen Sven Beuter gedacht. Er wurde in der Nacht vom 15. Februar 1996 von einem bekennenden und noch heute aktiven Neonazi derart brutal zusammengeschlagen, dass er am 20. Februar desselben Jahres seinen Verletzungen erlag. Seither gibt es jährlich ein Gedenken, entweder als Demonstration, Kundgebung oder Spaziergang.

Heute werden Hintergründe zu der Antifademo am 20. Februar 2016 in Brandenburg a. d. H. und der diesjährigen Kampagne »fighting for 20 years zu erfahren sein. Dazwischen werden wir noch in die Olga zum gemeinsammen Essen einkehren.

mehr:

# Kurzfilm und Infoveranstaltung

Donnerstag 31. März 2016 um 20.00 Uhr

fragments of ava (Kurzfilm)

und ein Input über das
"GESETZ ZUR REGULIERUNG DES PROSTITUTIONSGEWERBES SOWIE ZUM SCHUTZ VON IN DER PROSTITUTION TäTIGEN PERSONEN"
Im Austausch miteinander wollen wir zusammen überlegen, wie eine solidarische Unterstützung von Sexarbeiter_innen und gemeinsame Kämpfe aussehen können. Mit einem Getränk lassen wir den Abend ausklingen.

Die Veranstaltung will solidarisch mit Sexarbeiter_innen sein und in diesem Sinne informieren und weiterdenken.


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# FILMABEND

Samstag 12. März 2016 um 20.00 Uhr

Triumph des Guten Willens
Geschichte einer scheiternden Zivilisation

Der vorerst letzte Teil der Reihe Wie erinnern? setzt sich filmisch mit den Texten des Publizisten Eike Geisel auseinander. Im Zentrum stehen Geisels Kritiken an der deutschen Erinnerungspolitik und seine These über die "Wiedergutwerdung der Deutschen". Texte Geisels aus den 1990er Jahren unter anderem über die Neue Wache und das Holocaust-Mahnmal kontrastieren die heutigen Bilder der beschriebenen Gedenkstätten. Sie zeigen eine Normalität, die es eigentlich nicht geben dürfte. Zudem analysieren ausführliche Interviews mit Alex Feuerherdt, Klaus Bittermann, Hermann L. Gremliza und Henryk M. Broder Geisels Thesen in Hinblick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse heute. Von der politischen Biografie Eike Geisels ausgehend, zeichnet Triumph des guten Willens ein Bild linker Debatten der letzten Jahrzehnte und fragt schliesslich nach der Möglichkeit von Kritik in unmöglichen Zeiten. Von Gegenfeuer Produktionen

# Vortrag

Dienstag 12. Januar 2016 um 19.30 Uhr

Masseninhaftierung & Gefangenenkämpfe in den USA sowie aktuelle Infos über Mumia Abu-Jamal

Masseninhaftierung und Gefängnisindustrieller Komplex in den USA +++ Update zu Mumia Abu-Jamal und seiner unbehandelten, lebensbedrohenden Hepatitis C Erkrankung +++ unterlassene medizinische Hilfeleistung für Gefangene im US Bundesstaat Pennsylvania +++ private Profitgefängnisse, "Gesundheitsservicedienstleister" sowie die Gefängniskrise in den USA +++ Widerstand der Gefangenen und praktische Solidarität von drauszen /FREE MUMIA - Free Them ALL!/


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# BUCHVORSTELLUNG

Montag 14. Dezember 2015 um 20.00 Uhr

Kampf um Kobanê
Kampf um die Zukunft des Nahen Ostens

mit dem Autor Ismail Küpeli

Der Kampf um Kobanê und Rojava ist eine zentrale Auseinandersetzung im Nahen und Mittleren Osten, in der alle relevanten Akteure auf die eine oder andere Weise involviert sind. Kobanê wird weiterhin die politischen Ereignisse in der Region prägen - sowohl den „Friedensprozess“ zwischen der Türkei und der PKK als auch den Bürgerkrieg in Syrien. Der Konflikt bietet Anlass, zentrale politische Auseinandersetzungen neu aufzugreifen - wie etwa die Frage nach Gewalt als Mittel der Politik und nach dem Entwurf einer neuen Gesellschaftsordnung. Anders gesagt: Lässt sich eine basisdemokratische Gesellschaft durch Krieg verteidigen oder ist eine militärische Auseinandersetzung der Tod für jegliches emanzipatorische Projekt?

Ismael Küpeli:


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# BUCHPRäSENTATION

Montag 30. November 2015 um 19.30 Uhr

Das Ende der Megamaschine
Geschichte einer scheiternden Zivilisation

Warum schreitet die ökologische Zerstörung des Planeten trotz unzähliger Klimagipfel ungebremst voran? Warum hungern mehr Menschen als je zuvor auf der Erde, obwohl noch nie so ungeheure Reichtümer angehäuft wurden wie heute? Warum erweisen sich die globalen Eliten als unfähig, die Richtung zu ändern, obwohl ihr Kurs in einen planetaren Crash führt?

Der Berliner Journalist Fabian Scheidler legt in seinem Buch „Das Ende der Megamaschine“ die Wurzeln der Zerstörungskräfte frei, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. Er erzählt in leicht verständlicher Sprache die Vorgeschichte und Genese des modernen Weltsystems, wie es vor etwa 500 Jahren entstanden ist und seither seinen Siegeszug um die Erde angetreten hat. Daraus entsteht eine faszinierende Gegengeschichte unserer Zivilisation.

Vortrag mit dem Autor Fabian Scheidler

(in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg)


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# AUssTELLUNG bis Mitte Dezember 2015

Free Mumia
Menschenrechte Todesstrafe und Gefängnisindustrie

Die Wanderausstellung zeigt verschiedene Aspekte rund um den Fall Mumia Abu-Jamals und die sozialen Folgen von Kolonialismus und Sklaverei in den USA. Wichtige Themen sind die noch immer praktizierte Todesstrafe und der gefängnisindustrielle Komplex, der dafür sorgt, dass immer mehr (arme) Menschen aus überwiegend rassistischen Motiven eingesperrt und dazu gezwungen werden, für Hungerlöhne zu arbeiten. Diese Praxis hat auch in Deutschland bereits begonnen.

[Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier]


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# AUTORENLESUNG

Freitag 27. November 2015 um 20.00 Uhr

Von Wegen
überlegungen zur freien Stadt der Zukunft

mit Niels Boeing

Niels Boeing wird sein neues, in der Edition Nautilus erschienenes Buch „Von Wegen. überlegungen zur freien Stadt der Zukunft“ vorstellen. Boeings Essay zeigt: Es gibt eine Alternative zum urbanen Kapitalismus, die mit Mietenwahnsinn, prekären Dienstleistungen und Gated Communities brechen kann. Experimente dazu laufen allerorten. Der Weg zu dieser Utopie erfordert List und Entschlossenheit. Aber das Ziel lohnt: die freie Stadt der Zukunft, der Ort, an dem die Menschen gemeinsam ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen.


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# BUCHVORSTELLUNG

Samstag 28. November 2015 um 20.00 Uhr

Vorsicht Volk
Oder: Bewegungen im Wahn?

mit Markus Liske und Manja Präkels (Hrsg.)

25 Jahre nach Unterzeichnung des Einheitsvertrages erobern überall in Deutschland wahnhafte Bewegungen die Strassen. Sie nennen sich Pegida, HoGeSa, Montagsmahnwachen, Reichsbürger oder Friedenswinter. Einige dieser Zusammenschlüsse sind offen antisemitisch, andere islamophob und wieder andere beides. Sie haben Angst vor Flüchtlingen, „Homosexualisierung“, Kondensstreifen oder einem geheimen weltjüdischen Kontrollrat. Ihre Helden heissen Wladimir Putin und Thilo Sarrazin, ihr gemeinsamer Gegner ist die „Lügenpresse“. Mal sehen sie sich als Linke, mal als Rechte, und ihr gemeinsamer Schlachtruf lautet: „Wir sind das Volk!“ Stimmt das? Sind sie „das Volk“? Und wenn ja: Was genau will dieses Volk? In „Vorsicht Volk!“ erörtern Autorinnen und Autoren essayistisch die Ursachen, Hintergründe und Gemeinsamkeiten der neuen Wahnbewegungen. Mit Beträgen unter anderem von Patrick Gensing, Ivo Bozic, Elke Wittich, Alexander Karschnia, Heiko Werning, Stefan Gärtner, Willi Jasper, Anna Schmidt, Anselm Neft und Jutta Ditfurth.


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# AUssTELLUNGSERöFFNUNG

Freitag 6. November 2015 um 19.00 Uhr

Free Mumia
Menschenrechte Todesstrafe und Gefängnisindustrie

Die Wanderausstellung zeigt verschiedene Aspekte rund um den Fall Mumia Abu-Jamals und die sozialen Folgen von Kolonialismus und Sklaverei in den USA. Wichtige Themen sind die noch immer praktizierte Todesstrafe und der gefängnisindustrielle Komplex, der dafür sorgt, dass immer mehr (arme) Menschen aus überwiegend rassistischen Motiven eingesperrt und dazu gezwungen werden, für Hungerlöhne zu arbeiten. Diese Praxis hat auch in Deutschland bereits begonnen.

Zur Ausstellungseröffnung wird es einen Vortrag geben, in dem wir einen ersten Einblick in die Geschichte der Todesstrafe und der Gefängnisindustrie in den USA geben. Zusätzlich erläutern wir, wer Mumia Abu-Jamal ist und warum er als eine Schlüsselfigur in der modernen Sklaverei betrachtet werden kann. Parallel dazu werden einige Filmsequenzen von verschiedenen Aktionen aus Deutschland und den USA zu sehen sein, die verdeutlichen, dass es sich bei genannten Themen längst nicht mehr um Randerscheinungen handelt, die in der Gesellschaft kaum eine Rolle spielen, sondern es mittlerweile zahlreiche Kampagnen gibt, die versuchen, auf die Missstände aufmerksam zu machen und gegen sie vorgehen.

[Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier]


# AUssTELLUNG

Julia Brömsel

"Dazwischen- Bedrohte Arten"

Dreidimensionale Malerei

Die Bilder der Potsdamer Malerin Julia Brömsel entstehen seit Jahren auf abgeleten Untergründen. Bisher dienten ihr alte Schulatlanten und Landkarten als Trägermaterial.

In ihren aktuellen Arbeiten entstehen dreidimensionale Bildwelten auf alten Schranktüren und Holzbrettern. Elemente aus verschiedenen Materialien überschwemmen wie Treibgut die Bilder. Die Holztafeln sind bemalt, beschnitzt und beschlagen.

In vielerlei Hinsicht entstehen Beziehungen zwischen Mensch und Natur, zwischen Paaren tun sich Abgründe auf, die Spannung zwischen Innenraum und Aussenraum wird zum Greifen nahe.

Mehr Infos...


# VORTRAG

Donnerstag 29. Oktober 2015 um 19.00 Uhr

Die ökonomische Entwicklung Kubas in Zahlen und Bildern
über die gegenwärtigen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen des Landes

Kuba steht nicht erst seit heute vor enormen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Herausforderungen. Die ökonomischen und gesellschaftlichen Veränderungen auf der Insel, die neuen ökonomischen Partner oder die stärker gewordene Position innerhalb Lateinamerikas - wer das wirklich Interessante über Kuba erfahren will, hat es gewöhnlich nicht leicht. Denn in vielen hiesigen Medien ist kaum Platz für positive Meldungen, oft werden Vorurteile gefestigt, wichtige Zusammenhänge verschwiegen oder Halbwahrheiten präsentiert. Aber wie sieht der Sozialismus Kubas im 21. Jahrhundert aus? Wo steht Kuba in Lateinamerika und international? Und ganz aktuell - welchen Einfluss könnte der diplomatische Neuanfang zwischen den USA und Kuba auf die weitere Entwicklung Kubas nehmen?

Der Vortrag, illustriert durch Fotos, Beispiele, Zahlen und Fakten, bietet einen Eindruck der Veränderungen und Perspektivwechsel in der Gesellschaft, Wirtschafts- und Staatsführung, der mit grossen Erwartungen nicht nur bei den Kubanerinnen und Kubanern verbunden ist. Die Veranstaltung soll ein realistisches Bild des Landes vermittelt werden. Die Referenten kennen Kuba sehr gut aus eigenem Erleben und werden in einer anschliessenden Gesprächsrunde auf die Fragen der Gäste eingehen.

Veranstalter: Lateinamerika-Arbeitskreis Tierra Unida
Referent: Jörg Rückmann, AG Cuba Sí


# BUCHVORSTELLUNG

Sonnabend 31. Oktober 2015 um 19.00 Uhr

Gegendiagnose -
Beiträge zur radikalen Kritik an Psychologie und Psychiatrie

Die Autor*innen möchten das Thema Antipsychiatrie wieder zurück in den Kanon emanzipativer Politik bringen und inhaltlich aktualisieren.

Mit den Neuauflagen der Krankheitskataloge ICD und DSM werden die Grenzen dessen ausgedehnt, was als psychisch krank gilt. Formulierten in den 1960/70er Jahren noch ausserparlamentarische Linke und ihr verbundene Psychiater_innen eine radikale Kritik an der Institution Psychiatrie, wurde im Anschluss daran die Kritik hauptsächlich von Betroffenen getragen und in die Praxis übersetzt. Heute findet Psychiatriekritik selbst im bürgerlichen Mainstream statt. Diese reibt sich allerdings lediglich an den aktuell in den Katalog aufgenommenen Diagnosen und den Interessen der Pharma-Industrie. Eine radikale Gesellschafts- und Machtkritik, wie sie die Alte und Neue Antipsychiatrie enthält, lässt sie jedoch vermissen.
Neben der Vorstellung des Bandes im Allgemeinen, wird exemplarisch Andreas Hechler über die innerfamiliären Folgen der Ermordung seiner Urgrossmutter im Rahmen der T4-Aktion berichten und daraus eine aktuelle Kritik an ableistischem Denken entwickeln.


# INFOVERANSTALTUNG

Sonntag 27. September 2015 um 18.00 Uhr

Räterepublik Rojava
Wie kann praktische Solidarität aussehen?

Gemeinsame Veranstaltung von YXK- Verband der Studierenden aus Kurdistan und PHNX e.V./Cadus zur Revolution und Basisdemokratie in Rojava. Es wird ein Einblick in die aktuelle Situation und den Aufbau der Selbstverwaltung gegeben und anschliessend auf derzeitige Schwierigkeiten und Möglichkeiten praktischer Solidarität, anhand von Cadus-Projekten, eingegangen werden.

[mehr infos]

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# AUTORENLESUNG

Freitag 02. Oktober 2015 um 20.00 Uhr

Wasserstand und Tauchtiefe

mit Karsten Krampitz

„Wasserstand und Tauchtiefe“ ist ein moderner Heimatroman aus der Endmoräne, ein Brandenburg-Opus, in dessen Mittelpunkt ein Vater-Sohn-Konflikt steht. Wir lesen von einer bizarren Geiselnahme, die sich über Monate hinzieht und von der Krankenkasse bezahlt wird. Mark Labitzke führt ein recht einseitiges Zwiegespräch mit seinem Vater, der nach mehreren Schlaganfällen sein Sprachvermögen verloren hat, nun muss er ihm endlich zuhören. Der einstige SED-Funktionär und Bürgermeister ist auf Pflege angewiesen und der Erzähler auf die Rente des Vaters. Zwei Männer ein Konto.

„Wasserstand und Tauchtiefe“ sind die letzten Nachrichten aus einem untergegangenen Land. Der Roman handelt von der Sehnsucht nach einer Heimat, von den radikalen Veränderungen der heutigen Arbeitswelt und vom Pflegenotstand einer immer älter werdenden Gesellschaft.


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# AUTORENLESUNG

in der Taverna im Freiland/Haus2
Friedrich-Engels-Strasse 22

Samstag 10. Oktober 2015 um 20.00 Uhr

Am Fusse der Festung
Begegnungen vor Europas Grenze

mit Johannes Bühler

Nur drei Hochsicherheitszäune trennen sie von den spanischen Enklaven Ceuta und Melilla. Nur vierzehn Kilometer Meeresenge von Europas Festland. Doch mitten auf ihrer jahrelangen Reise in eine Zukunft stecken sie in Marokko fest. Denn im Auftrag der europäischen Länder hält das Königreich die Grenze nach Norden dicht. Mit allen Mitteln.

In seinem Buch „Am Fusse der Festung“ zeichnet Johannes Bühler die Erzählungen von fünfzehn Menschen auf, die mit der Sehnsucht nach einem besseren Leben in Marokko gestrandet sind. In authentischen Protokollen erzählen sie von ihren Fluchten und beschwerlichen Routen, von ihren Sorgen und Schmerzen, Sehnsüchten, Hoffnungen und Träumen, von ihrem Leben am Fusse der Festung Europas und davon, wie ihre Geschichte unweigerlich mit der unseren verbunden ist. Eingebettet in bildstarke Reportagen zeichnen die Erzählungsprotokolle ein authentisches Bild des Umfelds, aus dem jedes Jahr Tausende in kleinen Booten aufbrechen, um auf der anderen Seite des Meeres ihr Glück zu suchen.


# FILMVORFüHRUNG

Mittwoch 23. September 2015 um 20.00 Uhr

Maria, Christiane, Else, Karin, Lea, Lydia, Petra S., Petra W., und der § 218
Interviews & historische Texte zum Erleben des Schwangerschaftsabbruchs

Dokumentarfilm/Essayfilm 2015, 74 Min, dt.-sprachig

In Interviews und literarischen Texten erzählt der Film vom Erleben des Schwangerschaftsabbruchs. Die Erfahrungen unterscheiden sich nicht nur dem Jahr oder dem Jahrzehnt nach, sondern sind je nach Erzählerin ganz verschieden. Allem Erleben gemein ist: dem Wissen, was in der eigenen, historisch-spezifischen und persönlich-erlebten Situation das Richtige ist, steht ein Paragraph gegenüber. In grosser Ruhe wird hier von dem, was tabuisiert war und ist, offen erzählt: der Abtreibung.

Im Anschluss der Vorführung gibt es die Möglichkeit zum Gespräch mit der Regisseurin und einer Historikerin.


# INFOVERANSTALTUNG

Donnerstag 24. September 2015 um 19.00 Uhr

Von gelöschten Akten, dem Verfassungsschutz und Journalisten

Auf einen Antrag auf Aktenauskunft bekam die Niedersächsische Journalistin Andrea Röpke einen negativen Bescheid. Kurz nach einem politischen Machtwechsel stellte sich aber heraus, die Behörde hatte eine überwachung und Datenspeicherung zu ihrer Person vertuschen wollen. Im Zuge der politischen Aufklärung wurde klar, dass noch mehr Journalistinnen betroffen sind. Sie sind nur die Spitze des Eisbergs einer grossen Menge pauschal überwachter Personen von Menschen, die in alternativen Häusern wohnen bis zu Minderjährigen und Rechtsanwälten.

Unser Referent ist Sven Adam, profilierter Strafverteidiger aus Göttingen, der einige der betroffenen Journalistinnen vertritt, selbst betroffen ist und uns einen überblick über Entwicklung und juristische Aufarbeitung des Skandals geben wird.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe zu überwachung in Potsdam statt.


# FILM

Freitag 25. September 2015 um 20.00 Uhr

Buy Buy St. Pauli
über die Kämpfe um die Esso Häuser in Hamburg

Dokumentarfilm von Irene Bude, Olaf Sobczak und Steffen Jörg Deutschland, 2014, HD, 86 min.

mit be- und anwohner_innen, initiative esso-häuser, bayerischer hausbau, bezirksamtsleiter, recht-auf-stadt-bewegung, mit internationalen verflechtungen, wut, aktionen und einer nicht so schlechten aussicht!

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# INFO UND MOBIVERANSTALTUNG

Montag 14. September 2015 um 20.00 Uhr

„Marsch für das Leben“? - What the fuck!
Antifeminismus sabotieren! Für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren!Christliche FundamentalistInnen blockieren!

Antifeminismus, Heteronormativität, Homophobie, die Betonung eines konservativen Familienmodells und ein Kampf gegen den sogenannten „Genderismus“ sind einige Elemente eines reaktionären Denkens. Mit Rassismus, Sozialchauvinismus und (völkischen) Nationalismus gespickt, ist das nicht nur Teil des "Marsch für das Leben" sondern auch Teil eines reaktionären gesellschaftlichen Backlashs, der nicht nur Frauen* und LGBT*s was angeht. Nicht zuletzt die wachsenden TeilnehmerInnenzahlen des Marsches, von der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft bis hin zu organisierten Neonazis, machen eine entschlossene Antwort notwendiger denn je.

Die Info- und Mobilisierungsveranstaltung gegen den "Marsch für das Leben" zeigt Inhalte und Strukturen der Abtreibungsgegner_innen/ sogenannten 'Lebenschutz'-Bewegung. Zudem werden die feministischen/antifaschistischen Gegenaktivitäten am 19.9. vorgestellt. Im Anschluss können gemeinsame Hinfahrt/ Bezugsgruppen abgesprochen werden.

what the fuck!


# INFOVERANSTALTUNG

Donnerstag 10. September 2015 um 19.00 Uhr

Gefangen in der Datenbank

Polizei und Geheimdienste unterhalten verschiedenste Datenbanken mit Informationen zu (potentiellen) "Gefährdern", "Gewalttätern Sport" oder deren angeblichen "Kontaktpersonen". Diese Informationshalden haben mitunter Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen und werden massiv zwischen den Sicherheitsbehörden getauscht. Doch wie kommt ein Eintrag in solche Datenbanken zustande, welche Informationen werden konkret gespeichert und warum kommt es regelmässig zu grossen Löschaktionen?

Unser Referent wird anhand verschiedener Beispiele auf die Problematik eingehen und mit euch Strategien diskutieren, wie Informationen in solchen Datenbanken wieder gelöscht werden können.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe zu überwachung in Potsdam statt.


# VORTRAG

15. Juli 2015 um 20.00 Uhr

Wenn Wegschauen tötet
Zum NSU-Komplex

mit Katharina König

Der Abschlussbericht des Thüringer Untersuchungs- ausschusses zum "Nationalsozialistischen Untergrund" hat bundesweit für Aufsehen gesorgt. Der "Verdacht gezielter Sabotage" kann laut den Mitgliedern des Ausschusses nicht ausgeschlossen werden. Den "Sicherheitsbehörden" wird bei der Fahndung nach dem untergetauchten NSU-Kerntrio "Versagen auf ganzer Linie" bescheinigt.
In dem Vortrag werden die in Jena damals bestehenden gesellschaftspolitischen Bedingungen, welche zur Entstehung des NSU führten, detailliert dargestellt. Ausserdem werden die Verwicklungen des Verfassungsschutzes und das den NSU unterstützende Nazi-Netzwerk thematisiert.
Katharina König sass im ersten Thüringer Freitag NSU-Untersuchungsausschuss und wird auch dem zweiten Ausschuss angehören.


# Film

Freitag 10. Juli 2015 um 20.00 Uhr

Die Angst wegschmeissen
Die Bewegung der Logistikarbeiter_innen in Italien

2015 - italienisch mit dt. Untertiteln - ca. 80 min

mit den Filmemacherinnen

Seit 2008 ist Norditalien Schauplatz ungewöhnlicher Ereignisse. Unternehmen, Politik und Medien nutzen den Kriseneinbruch, um die ohnehin schon bröckelnden Arbeiter_innenrechte weiter auszuhöhlen; auf der anderen Seite formiert sich jedoch gerade am untersten Ende der Lohnskala ein lebendiger und schlagkräftiger Widerstand.
Ausgerechnet den prekären und grösstenteils migrantischen Arbeiter_innen in der Logistikbranche gelingt es, sich durch solidarische und effektive Organisierung aus ihrer Isolation und ihren erniedrigenden Arbeitsverhältnissen heraus zu kämpfen.
Ein Kampf, der nicht nur ihre Arbeitsbedingungen, sondern ihr ganzes Leben verändert.


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# LESUNG

am Dienstag 16. Juni 2015 um 20.00 Uhr

Die Uhr, die nicht tickt
Kinderlos glücklich
von Sarah Diehl

„Wenn meine biologische Uhr mir etwas sagt, dann, dass ich im besten Alter bin, dieses Buch zu schreiben.“

Immer mehr Frauen bleiben freiwillig kinderlos, nicht nur in Deutschland. Aber das Reden über die biologische Uhr ist so allgegenwärtig, dass Frauen sich selbst misstrauen, wenn sie die Uhr nicht ticken hören. Sie zweifeln ihre eigene Entscheidungsfähigkeit an, weil ihnen vermittelt wird, dass sie etwas anderes wollen müssen.
Kein Kind zu wollen, gilt als unnatürlich, egoistisch oder feige. Sarah Diehl, Mitte 30 und selbst kinderlos, hat Frauen interviewt, die freiwillig keine Mütter sind. Sie hat erfahren, dass die Gründe vielfältig sind, Egoismus oder Narzissmus gehören nicht dazu.
Ihr Buch ist das überfällige Plädoyer für eine vorurteilsfreie und zeitgemässe Einstellung zu weiblicher Identität und für neue Konzepte des solidarischen Zusammenlebens.

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# LESUNG

Freitag 05. Juni 2015 um 20.00 Uhr

Meuten, Swings & Edelweisspiraten
Jugendkultur und Opposition im Nationalsozialismus

mit Sascha Lange

Ob Swingjugend, Edelweisspiraten, Meuten, Fahrtenstenze in Hamburg, Köln, Leipzig, Berlin, München und anderswo - überall in Deutschland gründeten sich zwischen 1933 und 1945 Jugendgruppen, die sich dem NS-Regime verweigerten und stattdessen ihre eigenen Subkulturen pflegten.
Erstmalig bietet ein Buch eine breite übersicht über oppositionelles bzw. Widerstandsverhalten von Jugendlichen während der NS-Zeit. Der Fokus liegt dabei auf selbstbestimmten, informellen Gruppen, die sich aufgrund persönlicher Sympathien sowie kultureller Vorlieben für Musik und Kleidung zusammengeschlossen haben.
Sascha Lange hat viele ehemalige subkulturelle Aktivistinnen und Aktivisten zu Interviews getroffen, Quellen und Archivmaterial ausgewertet und ein umfangreiches Bildarchiv angelegt.

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# LESUNG

am Freitag 29. Mai 2015 um 20.00 Uhr

Spinnewipp

Autobiographischer Roman von Egon Neuhaus
gelesen von Jörg Sundermeier

Spinnewipp ist nicht einfach eine Autobiographie, sondern ein eminent komischer, mitunter einen derben Ton pflegender Roman, der das Leben all jener schildert, die bei den Nazis, im Krieg und in der Nachkriegszeit ganz unten waren. Dabei wird nichts beschönigt und nichts verschwiegen. Ein beeindruckendes Stück Literatur.

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# LESUNG

am Freitag 08. Mai 2015 um 20.00 Uhr

Erben der Erinnerung

mit Philip Meinhold

Es ist ein merkwürdiger Wunsch, den Philip Meinholds siebzigjährige Mutter da äussert: Auf die Frage, was sie in ihrem Leben noch machen wolle, antwortet sie, sie würde mit ihren drei Kindern und den grossen Enkeln gerne nach Auschwitz fahren. Meinholds Mutter galt nach den nationalsozialistischen Rassegesetzen als »Jüdischer Mischling zweiten Grades«, ihre Verwandten wurden deportiert. Was dem Wunsch folgt, ist die Auseinandersetzung dreier Generationen einer deutschen Familie mit dem Holocaust und ihrer Familienvergangenheit. Die einen sehen sich selbst als Kinder und Enkelkinder der Täter, die anderen als die der Opfer.

Dieses Buch ist eine sehr persönliche Erkundung der eigenen Geschichte, des Umgangs mit der NS-Zeit siebzig Jahre danach - und der Frage, was Auschwitz mit jedem von uns zu tun hat.

Philip Meinhold, 1971 in Westberlin geboren, lebt als freier Journalist und Schriftsteller in Berlin.


# FILMABEND

am Montag 06. April 2015 um 19.30 Uhr

STILL THE ENEMY WITHIN

Dokumentarfilm OmU 1984: Der grösste und längste Streik in Grossbritannien. Es geht um nicht weniger, als um das überleben der englischen Industriearbeiter_innen und ihrer Organisationen. Als Teil des Angriffs auf die weltweiten Klassenkämpfe markiert die Niederlage der englischen Gewerkschaftsbewegung das Ende der Kampfwelle der 60er und 70er Jahre.

Der Eintritt ist frei.


# VORTRAG UND DISKUssION

am Donnerstag 09. April 2015 um 19.30 Uhr

Eine kritische Einführung in die Psychoanalyse
mit Johanna Schmidt

Die Einwände gegen die Psychoanalyse - die meist schon vorab als widerlegte oder gar lächerliche Theorie abgetan wird - sind vielfältig: So steht sie in der Kritik, deterministisch, individualistisch und anti-feministisch zu sein.
In dem Vortrag sollen - nach einer kurzen Erläuterung psychoanalytischer Grundannahmen - solche Meinungen und Einwände auf ihre Richtigkeit überprüft und der Frage nachgegangen werden, inwieweit psychoanalytische Theorie für eine Ideologiekritik der modernen Gesellschaft fruchtbar gemacht werden kann.
Im Vortrag werden neurotische Zwänge sowie familiäre sexuelle übergriffe thematisiert. Es besteht somit eine Trigger-Gefahr für Betroffene.

Der Vortrag ist Teil der Reihe “Gebrochene Totalität”.
Weitere Termine,finden sich hier


# AUssTELLUNGSERöFFNUNG UND DISKUssION

Montag 13. April 2015 um 20.00 Uhr

„Bin zurück in 70 Tagen“
Die Lebens- und Arbeitswelt von Erntehelfer*Innen

Jedes Jahr kommen sie zur Spargel-, Erdbeer- oder Apfelernte nach Deutschland. Dafür lassen sie für mehrere Wochen oder Monate ihre Familien in der Heimat zurück. Ihre Beweggründe dafür sowie ihr Lebens- und Arbeitsalltag sind den meisten Menschen unbekannt. Kontakte zwischen Einheimischen und Erntehelfer*innen bestehen kaum.
Das Projekt „Bündnis gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung“ (BGMA) und der DGB Bez. Berlin-Brandenburg laden Sie/euch herzlich ein, mehr über die Menschen zu erfahren, die jedes Frühjahr hart dafür arbeiten, dass wir Spargel und Erdbeertorte geniessen können.
Mit ihrer Studie „Deutsches Waschpulver und polnische Wirtschaft“ geben die Ethnolog*innen Mathias Wagner und Kamila Fiałkowska einen interessanten Einblick in die Lebenswelt polnischer Erntehelfer*innen. Im Rahmen der Veranstaltung wird diese aus verschiedenen Perspektiven näher beleuchtet. Die Bedingungen, unter denen die Arbeit auf brandenburgischen Feldern stattfindet, stehen im Mittelpunkt der Diskussion zwischen Landwirt*innen und Gewerkschafter*innen aus der Region.
Was die Arbeit im Ausland für den zurückgebliebenen Teil der Familie bedeutet, zeigt sehr eindrucksvoll die Fotoserie „Land ohne Eltern“ von Andrea Diefenbach. Diese wird nach der Veranstaltung für drei Wochen im Buchladen „Sputnik“ zusehen sein.

Der Eintritt ist frei.


#AUssTELLUNG

Rolando Diéguez

"Diversidades"

Rolando Diéguez ist ein Künstler und Schriftsteller aus Guatemala.


#BUCHVORSTELLUNG UND DISKUssION

Montag 23. Februar 2015 um 19.00 Uhr

Sakine Cansiz
- Mein ganzes Leben war ein Kampf

Am 9. Januar 2013 stand die Welt für alle, die der kurdischen Befreiungsbewegung verbunden sind, einen Moment still. Eine ihrer wichtigsten Persönlichkeiten, Sakine Cansiz, war gemeinsam mit zwei ihrer Genossinnen bei einem politischen Attentat in Paris ermordet worden. So die übersetzerinnen in ihrer Anmerkung zu dem im Januar 2015 erscheinenden Buch mein ganzes leben war ein Kampf von Sakine Cansiz. In diesem Buch beschreibt Sakine Cansiz, Heval Sara, wie ihre Freundinnen und Freunde sie nannten, sehr detailliert ihre Jugendjahre. Es ist eine unruhige Zeit, in der sie aufwächst, eine Zeit des Aufbruchs, eine Zeit der Suche und vieler Auseinandersetzungen. Man hört ihr Lachen und oft auch ihre Traurigkeit. Ihre lebendige, neugierige Art ist spürbar, ohne Zurückhaltung, ohne Scheu schreibt sie über das Leben, ihr Leben, dass sie schon früh dem Kampf gewidmet hat. [weiterlesen]

Der Vortrag ist Teil der Reihe “Kurdistan - Geschichte, Gegenwart, Perspektiven”.
Weitere Termine,finden sich hier


#BUCHVORSTELLUNG UND DISKUssION

Mittwoch 11. Februar 2015 um 19.30 Uhr

Zusammenbruch der Peripherie

Gescheiterte Staaten als Tummelplatz
von Drogenbaronen, Warlords und Weltordnungskriegern

mit Gerd Bedszent

Libyen, Mali, Mexiko, Kosovo, Ukraine...
...aktuelle Beispiele für den Zerfall einstmals funktionierender Volkswirtschaften in von mafiotischen Netzwerken, Warlords und Gotteskriegern kontrollierte Territorien, in denen eine Staatsgewalt höchstens noch simuliert wird.

Ist der »Zusammenbruch der Peripherie« ein global wirkender Prozess und als solcher der inneren Logik einer auf Warenproduktion beruhenden und von westlichen Zentren dominierten Weltökonomie geschuldet? [weiterlesen]

Der Vortrag ist Teil der Reihe Gebrochene Totalität.
Weitere Termine, sowie Materialien finden sich hier


#BUCHVORSTELLUNG UND AUssTELLUNGSERöFFNUNG

Freitag 30. Januar 2015 um 19.30 Uhr

Expo-Literatura / Rolando Diéguez
Vorstellung des Buches "Tótem"
und Ausstellungseröffnung "Diversidades"

Rolando Diéguez ist ein Künstler und Schriftsteller aus Guatemala, der dich einlädt, die kulturellen Grenzen der Sprache zu überwinden und eine Spiel- und Reflexionbeziehung innerhalb der Kommunikation zu erzeugen. Das Buch spielt mit der menschlichen Evolution der Symbole: der Zeichen - dem freien Gebrauch der Form - der Idee, dies mit seiner malerischen Arbeit zu verbinden.

Die Veranstaltung wird auf Spanisch und Deutsch stattfinden. Der Eintritt ist frei.

Getränke gibt es nebenan in der Olga.


#Lesung und Diskussion

Freitag 12. Dezember 2014 um 20.00 Uhr

Gruppen gegen Kapital und Nation
Die Misere hat System: Kapitalismus

Nach einer Einleitung über Allgemeines zum Buch wird vorgelesen aus dem Kapitel "Missverstanden, kleingeredet und hoffnungsvoll überschätzt - der Klassenkampf". In diesem wird erläutert, dass Klassenkampf auch im achso harmonischen "sozialpartnerschaftlichen" Kapitalismus täglich stattfindet und dass dieser aber leider erstmal wenig mit dem Willen zu anderen gesellschaftlichen Verhältnissen zu tun hat. Damit klingt an, dass es in dem Kapitel auch um eine Kritik gegen bestimmte linke Vorstellungen zum Klassenkampf geht; Zitat: "Aus Erfahrungen folgt keine Interpretation, aus der Lage kein Bewusstsein." Das Buch wird auf der Veranstaltung zu geringen Unkosten zu erwerben sein. Wir freuen uns auf streitlustige wie unseren Argumenten zustimmende Gäste.

weitere Informationen


#Lesung und Infoabend

Montag 08. Dezember 2014 um 20.00 Uhr

Antifaschistische Aktion - Geschichte einer linksradikalen Bewegung«

Heute sind die Doppelfahnen der »Antifaschistischen Aktion« das am häufigsten genutzte Symbol der linken Szene. Auch unter »Antifa« kann sich wohl jede_r etwas vorstellen. Schwarzer Block gleich Antifa; so vermitteln es zumindest die Medien in falscher Verkürzung. Denn die Geschichte dieser Bewegung reicht weit zurück und ist keineswegs auf Militanz zu reduzieren. Antifaschismus wurde in Deutschland Anfang der 1920er Jahre als polemischer Kampfbegriff durch die KPD eingeführt. Verstanden wurde darunter Antikapitalismus. Erst Anfang der 1930er Jahre rückte der Kampf gegen die Nationalsozialisten mehr und mehr in den Fokus. 1932 mündete diese Entwicklung in der Gründung der Antifaschistischen Aktion. In der BRD griffen kommunistische Gruppen in den 1970er Jahren das Emblem wieder auf. Später, von Autonomen übernommen und neu gestaltet, wurde es zum Zeichen der heutigen Antifa. Undogmatisch, radikal und systemkritisch ist Antifaschismus also von jeher viel mehr als nur ein Kampf gegen Nazis.

Dieses Buch liefert den ersten umfassenden überblick über die Entwicklung der Antifa. Ein Grundlagenwerk für Aktivist_innen und all diejenigen, die erfahren wollen, in welcher Tradition Antifaschismus in Deutschland steht.

Bernd Langer, seit 1978 antifaschistisch engagiert, gehörte zu den Aktivisten der ersten autonomen Antifa-Strukturen.


#Lesung und Infoveranstaltung

Donnerstag 30. Oktober 2014 um 19.30 Uhr

"Reiseberichte aus Lateinamerika "

Ein tierra unida-Mitglied berichtet über seinen aktuellen Besuch bei ihrem Gesundheitsprojekt in Salitre, Ecuador. Durch dieses Projekt sind seit 1997 über 50.000 Schülerinnen und Schüler auf dem Land medizinisch versorgt und gesundheitlich aufgeklärt worden.
Da die Mitglieder von tierra unida regelmässig in Lateinamerika unterwegs sind, wird ein Mitglied ausserdem von seinen letzten Arbeitsaufenthalten in Nicaragua (Sozialarbeit auf dem Land mit Jugendlichen) und Kolumbien (Menschenrechte in Konfliktgebieten) erzählen.
Tierra unida ist auch ein Forum für eure Projektarbeit und/oder politische Arbeit in und über Lateinamerika.
Kommt vorbei zum gemütlichen Ideenaustausch oder einfach nur zum Zuhören und/oder Kennenlernen. Wir freuen uns auf einen interessanten Abend.

Veranstaltung von tierra unida

Der Eintritt ist frei.

Getränke gibt es nebenan in der Olga.


#Projektvorstellung

Donnerstag 23. Oktober 2014 um 19.30 Uhr

Das alternative Fotoportal fotopia.cc stellt sich vor

Wir wollen Protestbewegungen ihre Fotos zurückgeben. So viele Menschen fotografieren auf Demos und Veranstaltungen. Sie setzen sich fotografisch mit den hiesigen Verhältnissen auseinander. Doch wo sind diese Fotos? Wenn wir diese Fotos brauchen, besteht entweder eine Copyright, sie gehören einer kommerziellen Bildagentur oder sie sind so gross wie Briefmarken. Mit Fotopia.cc wollen wir einen Ort im Netz schaffen, wo alternative MedienmacherInnen gesellschaftskritische Bilder teilen können. FotografInnen präsentieren ihre Werke und die MacherInnen von Webseiten, Flyern und Magazinen können sie verwenden. Unkommerziell, kostenlos, unter Creative Commons Lizenz.

Wir werden uns und die Idee hinter fotopia.cc vorstellen, gefolgt von einem kollektiven Brainstorming als praktischen Teil zum Anfassen. Das tun wir, weil wir MitstreiterInnen in unserem (noch viel zu kleinen) Team suchen. Ausser einem allgemeinen Interesse am Thema gibt es keine Voraussetzungen für euer Kommen. Ausserdem wollen wir wissen, was ihr von der Idee haltet und wünschen uns euer kritisches Feedback.

Mehr Infos unter blog.fotopia.cc und team@fotopia.cc


#Ausstellung, Lesung und Konzert

Freitag 17. Oktober 2014 um 19.00 Uhr & 20.00 Uhr

Hassan J. Richter zeigt ab 19.00 Uhr
"Vergessene Orte, Lichte Momente"
Markus Liske und Manja Präkels lesen ab 20.00 Uhr aus
Erich Mühsam: Das seid ihr Hunde wert
und musikalisch begleitet diesen Abend
Der singende Tresen

Es ist nicht möglich, Leben und Werk Erich Mühsams zu trennen. Er war Bohemien, Dichter, Anarchist, Humorist, politischer Publizist, Dramatiker, bisexueller Erotomane, Revolutionär, selbst in grösster Not unbeirrbarer Menschenfreund und schliesslich eines der ersten prominenten Opfer der Nazis.
Zurückgreifend auf Briefe, Tagebücher und "Unpolitische Erinnerungen" montiert dieses Lesebuch Erich Mühsams Prosa und Lyrik zu einer künstlerischen Autobiographie.mehr

"Mit Gesang, Gitarre, Akkordeon, Kontrabass erzählt Der singende Tresen Anekdoten, Kurzgeschichten in Liedform und Seemannsgarn - philosophisch gut abgehangen - immer sehr pointiert und pointenreich. Die musikalische Ausrichtung - ein unwiderstehliches Gemisch aus Tango, Shantie, Balladen, Chanson, Klezmer, Jazz...""...Poetisch, melodisch, dabei eckig, kantig, manchmal gar sperrig - echte Grossstadtmusik für Streunende, Schlaf- und Ruhelose, Getriebene..."

Hassan J. Richter entwickelt "Vergessene Orte, Lichte Momente"
auf analogem Fotopapier und meint,: ...Jeder Besuch dieser Orte ist immer eine Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Hier wurde gelebt, gearbeitet, geweint und gelacht. Viele Leute haben hier einen grossen Teil ihres Lebens gemeinsam verbracht. Die alten Gebäude konservieren ihre Geschichte. ...Sie sind Freiräume, in denen noch etwas ausprobiert werden kann, in denen etwas Neues entstehen kann.... und:...sie entfalten ihren Charme und Ihre Magie auch dadurch, dass sie gesucht und entdeckt werden müssen.


#Lesung

Montag 22. September 2014 um 20.00 Uhr

Ich wollte leben wie die Götter - Was in Deutschland aus meinen afrikanischen Träumen wurde

Was Ibraimo Alberto erlebt hat, reicht für drei Leben: Im tiefsten Dschungel von Mosambik aufgewachsen als Sklave eines portugiesischen Landbesitzers, erkämpft er sich das Recht, zur Schule zu gehen, beginnt, trotz rassistischer Anfeindungen, ein neues Leben in der DDR - und gerät nach der Wende vom Regen in die Traufe. Nun muss er um sein Leben kämpfen …

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Woche in Potsdam statt.


#Lesung

Mittwoch 01.Oktober 2014 um 19.30 Uhr

“Der ganze Südosten ist unser Hinterland”
Deutsche Südosteuropapläne von 1840 bis 1945
mit Klaus Thörner

Analysen zur aktuellen deutschen Südosteuropapolitik blieben bisher weitgehend geschichtslos.
Eine umfassende Darstellung der Südosteuropapolitik des Deutsches Reiches vom Kaiser­reich über die Weimarer Republik bis zum Nationalsozialismus, die Voraussetzung für die Frage nach historischen Bezügen oder Kontinuitäten der heutigen Politik wäre, liegt bis heute nicht vor.
Klaus Thörner analysiert die ausschlaggebenden Planun­gen des deutschen „Drangs nach Südosten“ von 1840 bis 1945. Dieser wurde bisher, im Gegensatz zum „Drang nach Osten“, kaum kritisch unter die Lupe genommen.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Deutschland IV - Jetzt noch humaner, rationeller, schneller, sparsamer, härter, grösser, verantwortungsvoller" vom AK Antifa Potsdam statt.


#Tagung

Freitag bis Sonntag 03. bis 05.Oktober 2014

UNDER CONSTRUCTION
Transtagung Potsdam 2014

Im Zentrum soll das Thema (trans*) Männlichkeit stehen. Es sind aber alle eingeladen, die die Tagung interessiert, egal welches gender, ob trans*, cis, beides, alles oder weder*noch. Also auch Frauen und Weiblichkeiten sind herzlich eingeladen.
Uns geht es um einen positiven und reflektierten Bezug auf Mann sein und Männlichkeit. Dazu gehört die Reflektion von männlichen Privilegien, ebenso wie der Austausch darüber, was uns an unserer eigenen Männlichkeit, Maskulinität oder Nichtweiblichkeit am Herzen liegt.
Von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag finden über 20 Workshops und Vorträge zu den Themen körperliche Transition, Sex und Beziehung, Kultur und Gesellschaft, statt. Für spontane Vernetzungen, Austauschrunden und Experimente gibt es Open Spaces. Ausserdem wird es immer auch ein Angebot zu Sport & Körpererfahrung geben.

Alles weitere auf www.transtagung-potsdam.de


#Infoveranstaltung

Montag 2. Juni 2014 um 20.00 Uhr

Konflikt in der Ukraine

Arbeiterklasse zwischen falschen Alternativen

In diesem Vortrag wollen zwei AktivistInnen, die sozialen und politischen Hintergrunde des Aufstandes in der Ukraine beschreiben, und die populäre Mythen und Verschwörungstheorien aufdecken. Besonders werden sie Perspektiven der linksradikalen und libertären Bewegung in der modernen Ukraine erörtern.

Alexander Wolodarskij: Anarchist und Publizist, Mitglied der Autonomen Union der Arbeiter. avtonomia.net Nina Khodoriwska: Linke studentische Aktivistin, aktive Teilnehmerin der Besetzung der Bildungsministerium.


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# Lesung

Mittwoch 4.Juni 2014 um 20.00 Uhr

Mein Freund Klaus

von Peter O. Chotjewitz

gelesen von Jörg Sundermeier und Evelin Rahm

Der Brisanz des Materials entspricht die Radikalität der literarischen Mittel. In diesem Roman liegen die Fakten auf dem Tisch. Stilsicher, kühn im Aufbau und dramaturgisch modern schreibt Chotjewitz über seinen Freund Klaus Croissant, der als Strafverteidiger schikaniert, als angeblicher Drahtzieher des internationalen Terrorismus verfolgt und nach der Annektion der DDR durch die Bundesrepublik 1990 wegen staatsfeindlicher Agententätigkeit abermals verurteilt wurde. Penibel recherchiert, detailgetreu und in kühler Sprache erzählt, steht der Roman in einer Linie mit Chotjewitz' skandalösem Romanfragment über die RAF aus dem Jahr 1978 (»Die Herren des Morgengrauens«). Von 1931 bis 2002 reicht der beklemmende Bilderbogen dieser deutschen Unrechtsgeschichte. Jeder Rechtsspruch ein Rechtsbruch. ...Verbrecher


#filmscreening

Donnerstag 15. Mai 2014 um 20.00 Uhr

Im Rahmen des " Safer Public Spaces for Women, Lesbians and Trans People" meetings vom 14. bis 18. Mai 2014 in Potsdam

Homorisk (2008, 4 min, Slovene with Eng subs, Petra Hrovatin, Mojca Koželj, Vesna Vravnik, Irena Kovačević)

Prvovrstni.Drugi (2009, 7 min, Slovene with Eng subs, Zavod Kitch Production)

Audre Lorde - The Berlin Years 1984 to 1992 ( 2012, 79 min, Eng/Ger with subs, Dagmar Schultz)

Open to all audiences.

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#poesie, live elektronik und bild

Samstag 24. Mai 2014 um 20.00 Uhr

RICZ MAN

ist ein GruppenProjekt aus deutsch-polnischen KünstlerInnen und StudentInnen der Filmhochschule und der Fachhochschule Potsdam - mit ihren eigenen Werkzeugen. Durch gegenwärtige und vergangene Gedichte inspiriert, läd ihre Musikperformance ein zu einer grenzüberschreitenden Reise. Stark formalistische Musik und vorproduzierte/live Videosequenzen lassen immersive Atmosphäre entstehen. RICZ MAN eine Inszenierung - zwischen klassischem Konzert und immersiver Performance, hypernova Elektronica.

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# Lesung

Dienstag 27. Mai 2014 um 20.00 Uhr

Çapulcu

Die Gezi-Park-Bewegung und die neuen Proteste in der Türkei

mit Tayfun Guttstadt

Mit seinem Buch ›Çapulcu‹ gewährt Tayfun Guttstadt einen tiefgehenden Einblick in die Umstände, die zu den Protesten führten, ihren Verlauf, die Beweggründe und Ziele der Protestbewegung und erläutert, was mögliche Folgen sein könnten. Vor allem aber lässt Guttstadt mittels zahlreicher Interviews die beteiligten Personen selbst zu Wort kommen. weiterlesen


#Vortrag

Freitag 9. Mai 2014 um 19.30 Uhr

Kritische Theorie des Antiziganismus

mit Nico Bobka

"...Im Vortrag soll fragmentarisch dargestellt werden, dass der Antiziganismus also nicht in der wie verzerrt auch immer wahrgenommenen Lebensrealität der Roma wurzelt. Im Anschluss an Franz Maciejewskis psychoanalytische überlegungen soll der Antiziganismus auf den Begriff gebracht werden: als ein Antiziganismus ohne Sinti und Roma - nicht jedoch ohne „Zigeuner“. Der Begriff des „Zigeuners“ kann kritischer Theorie nicht etwa Anlass sprachpolitischer Interventionen sein, sondern gilt ihr vielmehr als Ausgangspunkt für eine zu reflektierende Urgeschichte des Antiziganismus. ...“

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Ausstellung
Alltag - Wahnsinn

Kalenderprojekt 2014:
Alltag - Wahnsinn

Ohne Frage - es gibt kaum richtige Antworten. Wie oft ist der Alltag Wahnsinn oder ist der Wahnsinn Alltag? Was sagt Dir ein Blick in die Nachrichten oder in die Augen Dir gegenüber? 3zehn KünstlerInnen - 4zehn Ansichten Siebdrucke in 2 Farben coyote-siebdruck.de

Anzusehen bis Februar


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Ausstellung
Alltag - Wahnsinn

# Vernissage

Samstag 30. November 2013 um 15.00 Uhr
Vernissage und Kalender Release mit veg. Schmalzstulle, Prosecco und Musik vom fabelhaften Bill Belén

Kalenderprojekt 2014:
Alltag - Wahnsinn

Ohne Frage - es gibt kaum richtige Antworten. Wie oft ist der Alltag Wahnsinn oder ist der Wahnsinn Alltag? Was sagt Dir ein Blick in die Nachrichten oder in die Augen Dir gegenüber? 3zehn KünstlerInnen - 4zehn Ansichten Siebdrucke in 2 Farben coyote-siebdruck.de

Anzusehen bis Februar


# Film- und Diskussionsveranstaltung

Donnerstag 12.Dezember 2013 um 19.00 Uhr

Wenn das Land zur Ware wird

Die Zerstörung der Lebensgrundlagen der indigenen Bevölkerung in Südmexiko (Dokumentarfilm BRD/MEX 2013)

Wenn das Land zur Ware wird - die Plünderung der natürlichen Ressourcen nützt nur Wenigen, vor allem grossen Konzernen und Regierungen. Von diesem Raubzug sind insbesondere Menschen im Globalen Süden betroffen. Vor allem Lebensweisen, die auf Selbstversorgung, Selbstorganisation und dem Versuch basieren, im Einklang mit der Natur zu leben, werden dadurch zerstört. Die Menschen aber leisten Widerstand.

Wir freuen uns auf eine kontroverse Diskussion!

Veranstaltet von Tierra Unida (Lateinamerika Arbeitskreis Potsdam)


nächster Büchertisch vom Sputnik:

Burma Themenabendam 26.11.2013 im Inwole

Clemens Meyer liest aus Im Stein am 27.11.2013 im Waschhaus


# Buchpräsentation und Konzert

Sonntag 10. November 2013 um 18.00 Uhr

“Rebel Soundtrack: Zapatista Music” mit Benjamin Anaya

Benjamin Anaya, selbst Musiker, Fotograf und Autor stellt sein neues Buch “Rebel Soundtrack: Zapatista Music” vor. Es handelt von der engen Verknüpfung der Musik des Widerstandes mit dem Neuen Zapatismus der EZLN und seinen Einflüssem auf die neuen sozialen Bewegungen und neuen Formen des Widerstandes gegen den Neoliberalismus, nicht nur in Mexiko, sondern auf der ganzen Welt. Neben Auszügen aus dem Buch wird es Originalfotografien des Autors u.a. von Manu Chao, Rage Against The Machine, Lila Downs, Panteón Rococó,… zu sehen geben. In einem zweiten Teil wird Benjamin selbst einige Lieder zum Besten geben wird. Das Buch wird bei der Veranstaltung für 12€ zu erwerben sein.

Veranstaltet von Tierra Unida (Lateinamerika Arbeitskreis Potsdam)

Weitere Bücher zum Thema Zapatismus gibt es in unserem "Südamerika"-Regal.


# Lesung

Donnerstag 14. November 2013 um 20.00 Uhr

»Warten auf Ahab oder Stadt Liebe Tod«

mit dem Autoren Leander Sukov

Ein politischer Grossstadtliebesroman. Ein Berlinroman für Berlinhasser und eine besondere Liebesgeschichte: In Leander Sukovs Roman »Warten auf Ahab oder Stadt Liebe Tod« erzählt die Protagonistin Marie in einem Monolog von ihrer Suche nach Liebe. Bedrückt von Gegenwart und Vergangenheit, gepeinigt von Wachträumen und Assoziationen, ist Marie ein Spielball ihrer ängste und ihres Zorns.

Das Buch ist erschienen im: Kulturmaschinen Verlag


# PoliTresen

Donnerstag 24. Oktober 2013 um 18.30 Uhr

"Hunderte solcher Helden" - Der Aufstand jüdischer Gefangener im NS-Vernichtungslager Sobibór"

In Sobibór wurden zwischen 1942 und 1943 etwa 170.000 Menschen ermordet, in der überwältigenden Mehrheit europäische Juden, vor allem aus Polen, Holland, Belarus, Russland, der Ukraine und der Slowakei. Sobibór war ein reines Vernichtungslager, die Menschen wurden nach ihrer Ankunft direkt in die Gaskammer geführt. Lediglich 550-600 Juden wurden für Arbeiten im Lager und rund um den Vernichtungsvorgang selektiert.
Die Berliner Historikerin Franziska Bruder geht in ihrem Buch der Frage nach, wer die Akteure des Aufstandes in Sobibór waren und dokumentiert überlebensberichte von Beteiligten. An diesem Abend wird aus den Berichten zentraler Akteure des Aufstands gelesen und werden Interviewsequenzen von Claude Lanzmann mit Jehuda Lerner, vom dem ebenfalls ein Bericht im Buch ist, gezeigt. Dabei spielt neben dem Organisieren des Aufstands ihre Geschichte vor und auch nach dem Krieg eine Rolle, beispielsweise ihre Aussagen in Kriegsverbrecherprozessen in der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland.
Mehr zum Buch: hier

Veranstaltet vom PoliTresen


# Buchpräsentation

Freitag 8. November 2013 um 20.00 Uhr

"Subkultur Westberlin 1979-1989. Freizeit."

mit dem Autoren Wolfgang Müller

"... Selbst Protagonist jener Geschehnisse, die er beschreibt, liefert er ein Stück Zeitgeschichte aus Insider-Perspektive... Subjektiv, geistreich und aus dem Vollen schöpfend schliesst Wolfgang Müller eine Lücke im Verständnis dieser Zeit. ..." Buchvorstellung


# Büchertisch

am Dienstag, 17. September 2013 um 18.00 Uhr im Projekthaus Babelsberg

Themenabend Zypern mehr Infos


# Diktatur im Brasilien der 70er - Lesung & Gespräch

Mittwoch 02. Oktober 2013 um 19.00 Uhr

mit

Bernardo Kucinski

„K. oder Die verschwundene Tochter“

Ein facettenreicher, mit wechselnden Perspektiven packend erzählter Roman über das "banale Böse" einer Diktatur, über ängste, Misstrauen und die hilflose Liebe eines Vaters zu seiner Tochter. São Paulo in den siebziger Jahren.

Die Lesung ist zweisprachig.

Veranstaltet von Tierra Unida Potsdam


# Büchertisch

Am Sonntag den 01.September 2013 wird der Buchladen Sputnik mit einem Büchertisch bei dem Büchermarkt des erstmalig stattfindenden Literaturfestivals lit:potsdam auf dem Areal der Schiffbauergasse vertreten sein.


# Veranstaltung über Chile im Buchladen Sputnik

am Montag, 9. September 2013 um 19.00 Uhr

eine Veranstaltung von tierra unida
mehr Infos folgend demnächst


# Vortrag und Comic-Lesung

am Samstag, 6. Juli 2013 um 20.00 Uhr

Können Comics Geschichte vermitteln?

Mit der Illustratorin und Comic-Zeichnerin Elke Renate Steiner. Der Focus ihrer Comics liegt auf der deutsch jüdischen Geschichte. Elke Steiner thematisiert in ihren Comics unter anderem Aspekte der deutsch-jüdischen Geschichte, aber auch andere Emanzipationsthemen. An diesem Abend wird aus der Comic-Biographie "Regina Jonas - Woman Rabbi" sowohl gelesen als auch Ausschnitte gezeigt. "Regina Jonas - Woman Rabbi" ist ein Comic über die erste Frau, die als Rabbinerin, Lehrerin und Gelehrte der jüdischen Religion 1935 in Berlin ordiniert wurde. Da unter dem Naziregime viele Rabbis emigirieren mussten oder vertrieben worden waren, blieben viele kleine jüdische Gemeinden ohne geistlichen Beistand. Dieser Umstand dürfte der Hauptgrund für die Weihe einer Frau zum Rabbi gewesen sein, was in der jüdischen Kirche nicht vorgesehen war und ist, und um die die Hauptfigur lange gekämpft hatte.

Regina Jonas - Woman Rabbi

Elke Steiner wird ebenfalls über die Recherchen zur bisher unveröffentlichten Graphic Novel über Carl Mendelsohn- Bartholdy, dem bekannten Historiker und hochbegabten Mitglied der berühmten jüdischen Familie, berichten.

Die anderen Mendelssohns

Elke Steiner

# PoliTresen

am Sonntag, 23. Juni 2013 um 18.30 Uhr

Partisan_innen in Jugoslawien
"Zum 72. Jubiläum des antifaschistischen Aufstands in Jugoslawien (04.Juli) werden wir über Erfahrungen mit dem antifaschistischen Kampf auf dem Balkan reden. Jugoslawien war das einzige von Nazis und Faschisten besetzte Land Europas, das sich (fast) ohne fremde Hilfe befreit hat: eine Million Partisan_innen haben dafür 4 Jahre lang heftig gekämpft. Wie hat man sich daran später erinnert und wie erinnert man sich heute daran?"

PoliTresen


# Vortrag, Film und Diskussion

am Dienstag, 11. Juni 2013 um 19.00 Uhr

Das Hoyerswerda Syndrom
mit Zülfukar Çetin und Jule Stegmann

„Im Zentrum des Films stehen der 18 jährige Lucas und sein Freund Jona,die zu DDR Zeiten mit einer Gruppe Lehrlingen aus Namibia als Solidaritätsstipendiaten ins brandenburgische Wittenberge gekommen warenum eine Ausbildung zu erhalten. 1991 wurde das Wohnheim, in dem die Gruppe untergebracht war, von einem 30 köpfigen rassistischen Mob angegriffen. Lucas und Jona wurden schwer verletzt und litten noch Jahre später an den psychischen und physischen Folgen des rassistischen Angriffs." Ausserdem wird die Arbeit des Vereins Opferperspektive e.V.vorgestellt und es gibt eine Diskussion über die Kontinuitäten des Rassismus.

Veranstaltet von der Opferperspektive e.V. im Rahmen des Festival contre le Racisme 2013


# Workshop

am Donnerstag, 13. Juni 2013 um 19.00 Uhr

Warum Flüchtlinge protestieren
mit Dorothea Lindenberg und Bruno Watara

Der Flüchtlingsrat gibt einen überblick über die aktuelle Situation von Flüchtlingen in Bandenburg, über Flüchtlingsproteste und flüchtlingspolitische Themen, die diese Organisation zurzeit bewegen. Ausserdem ist Zeit für Fragen zu allem was ihr immer schon über Flüchtlingspolitik wissen wolltet und ein Gespräch darüber.

Veranstaltet vom Flüchtlingsrat im Rahmen des Festival contre le Racisme 2013


# Konzert

am Freitag, 7. Juni 2013 um 20.00 Uhr

oscar projekt trio
post-jazz aus dresden

reinhören:


# slide lecture show

am Montag, 20. Mai 2013 um 20.00 Uhr

mit dem Zeichner und Cartoonisten Eric Drooker

Er wird an diesem Abend Dias seiner Illustrationen und Ideen zeigen und etwas zur Enstehungsgeschichte und zum jeweiligen zeithistorischen Kontext seiner Bilder erzählen.

In der Zeit vom 10. bis 24. Mai ist eine Auswahl der Bilder im Sputnik ausgestellt.

Drooker wuchs in der damals von einer linken politisch-aktive Stimmung geprägten New Yorker Lower East Side auf. Drookers Grosseltern waren jüdische Immigranten aus Osteuropa, sie beeinflussten ihn mit anarchistischem Gedankengut.
Nach dem Studium der Bildhauerei wandte er sich verstärkt dem Zeichnen zu und gestaltete Poster und politische Flugblätter.
In den 1980er Jahren gehörte Drooker zur Hausbesetzer-Szene New Yorks und erlebte Intoleranz und das harte Vorgehen der Polizei gegen Strassenkünstler und -musiker. Seine in dieser Zeit entstandenen schwarz-weissen Bilder wurden häufig kopiert und verwendet.
Die ersten Veröffentlichungen erschienen in linken Politik- und Musik-Zeitschriften. Später veröffentlichte er Zeichnungen, die ein grösseres Publikum erreichten.
Sein erstes Buch, "Flood!" kam völlig ohne Text aus und gewann den "American Book Award". In den 1990er-Jahren erweiterte Drooker sein Spektrum von Zeichnung zu Malerei. Er gestaltete mehrere Titelbilder für die Zeitschrift "The New Yorker".
Die Animationen im Film "Howl" basieren auf dem Buch "Illuminated Poems", das Drooker zusammen mit Allen Ginsberg veröffentlichte. Drooker wirkte auch bei Animation und Design des Films mit.
Sein drittes Buch, "Street Posters and Ballads of the Lower East Side" ist eine Sammlung von Comics, Bildern, Essays und Musik.
Er gestaltete auch Plattencover für Bands wie Faith No More, But Alive, Propagandhi, Rage Against The Machine und False Prophets.

Eric Drooker

Der Eintritt ist frei weil die Veranstaltung vom AstA UP finanziert wird.


# Film & Lesung

am Dienstag, 21. Mai 2013 um 19.30 Uhr

Cecosesola: Auf dem Weg
Gelebte Utopie einer Kooperative in Venezuela

In Barquisimeto, einer Millionenstadt im Westen Venezuelas experimentiert der Kooperativenverbund Cecosesola seit mehr als vier Jahrzehnten mit Selbstverwaltung und Basisdemokratie.
Die Kooperativistas betreiben grosse Gemüsemärkte, produzieren Lebens- mittel und bieten Gesundheitsversorgung und andere Dienstleistungen an. Sie arbeiten ohne Chefs, entscheiden im Konsens, bewältigen die Aufgaben im Rotationsverfahren und stellen immer wieder alles in Frage. Mit diesen Prinzipien ist es ihnen gelungen, die übliche Bürokratisierung langlebiger Grossprojekte zu vermeiden. über ihre Erfahrungen und Analysen werden die Kooperativistas berichten.

veranstaltet von tierra unida


# PoliTresen

am Sonntag, 12. Mai 2013 um 18.30 Uhr

10 Jahre Agenda 2010

Ein Genosse wird die Entwicklung der Agenda 2010 nachzeichnen. Er wird die grössten Sozialkürzungen in der BRD-Geschichte und ihre Auswirkungen analysieren und mit euch diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, ein kämpferische und revolutionäre Politik zu entwickeln, um eigene Forderungen durchzusetzen.

PoliTresen


# PoliTresen
revolutionäre Bastelstunde und Buchvorstellung

am Sonntag, 28. April 2013 ab 16.00 Uhr

»Revolutionäre Frauen«

Es geht bereits um 16 Uhr los, und zwar auf dem Hof hinterm Sputnik mit der revolutionären Bastelstunde! Ob T-Shirts, Leinwände oder Schranktüren - bringt mit, was immer ihr verschönern wollt und dann wird gesprüht. Egal, ob ihr alte Street-Art-Hasen seid, oder zum ersten mal eine Spraydose in der Hand haltet, jede*r kann mitmachen. Wir helfen uns gegenseitig und probieren neue Tricks und Techniken aus.

Und all das mündet dann in einer Buchvorstellung, die 18.30 Uhr im Sputnik beginnt. Carina von der edition assemblage liest vor, erzählt aus der Entstehungsgeschichte des Buches „Revolutionäre Frauen“ und diskutiert mit euch über den Sinn und Unsinn von Stencils, Personenkult und dem ganzen Rest.

PoliTresen


# Buchvorstellung
im Rahmen der Veranstaltungsreihe
"VOM TAG IN DIE NACHT VON POTSDAM"

am Donnerstag, 11. April 2013 um 19.00 Uhr

»Massenstreik und Schiessbefehl«
Generalstreik und Märzkämpfe in Berlin 1919

mit dem Autor Dietmar Lange (Historiker)

"Das Werk geht auf die Streikbewegung im Frühjahr 1919 ein, sowie auf das anschliessende Massaker in Berlin durch den »Schiessbefehl«von Innenminister Gustav Noske(SPD). Dazu der Historiker O. Jung: »­Noskes Erschiessungsbefehl reiht sich so als unwürdiges Glied in eine Kette (prä)faschistischer deutscher Gewaltpolitik ein…« Diese Gewaltpolitik stellt schlichtweg eine deutsche Tradition dar und hat seit Friedrich II. jegliche progressive Bewegung niedergeschlagen." (TAGZURNACHT)


# Lesung

am Samstag, den 13. April 2013 um 20.00 Uhr

Leben im Rausch

mit Daniel Kulla

"...Positiv geht es um den Zusammenhang von Rausch und individueller, kollektiver und gesellschaftlicher Veränderung, von Seins- und Bewusstseinserweiterung im Learyschen und dem Gattungsbewusstsein im Marxschen Sinne....

„Der Rausch wird den Aufstand nicht ersetzen; er kann aber, je besser er verstanden und angeeignet wird, ein möglicherweise entscheidender Begleiter des Aufstands sein.“ "

veranstaltet von chillout


# Buchvorstellung

am Montag, 18. März 2013 um 19.30 Uhr

Vorstellung der Dissertation:

Wer kontrolliert die Polizei?
Eine Untersuchung zu Problemen der Polizeikontrolle im Land Brandenburg.

mit dem Autor Dr. Falko Drescher

Anlass der Untersuchung ist polizeiliches Fehlverhaltes, das viele schon beobachten oder spüren konnte. Der Autor benennt strukturelle Ursachen für übergriffe bzw. diverse Polizeiskandale und erläutert die spezifischen Probleme die sich bei einem Gegensteuern stellen. Besonderen Wert legt er auf die ausführliche Darstellung von Strategien, die es ermöglichen, polizeiliches Fehlverhalten aufzudecken bzw. diesem vorzubeugen.Der Autor wird Euch natürlich für eine Diskussion zur Verfügung stehen.


# Veranstaltung

am Freitag, den 22. März 2013 um 19.30 Uhr

Guatemala: Landnahme, Menschenrechtsverletzungen und Vertreibung von Kleinbauern in der Region

mit Alberto Alonso Fredejas, Aktivist und Forscher am Institute of Social Studies, Den Hagues und am Transnational Institute, Amsterdam

In den letzten Jahrzehnten unternahmen viele lateinamerikanische Länder grosse Anstrengungen mittels Agrarreformen und einer gerechteren Landverteilung für Bauern die Einkommensunterschiede auf dem Land zu verringern. Diese Versuche scheiterten mitunter am Einfluss der Grossgrundbesitzer und teilweise an einer ungenügenden bis hin zu parteiischen Rechtssprechung. Seit kurzem aber bedroht ein neues Phänomen die Landbevölkerung. mehr

veranstaltet von tierra unida

Die Veranstaltung findet auf Spanisch statt. Es gibt eine Konsekutiv-übersetzung ins Deutsche.


Ausstellung: „Rebellion in Bildern - Rebelia w obrazach“

Vernissage am Samstag, den 23.02.2013 um 19.00 Uhr

Wie können unterschiedliche Sichtweisen auf historische Ereignisse in Vermittlungskonzepte integriert werden? Welche medialen Möglichkeiten gibt es, Jugendliche für Geschichte zu begeistern? Diese Fragen wurden in dem interdisziplinären Projekt „Rebellion in Bildern - Rebelia w obrazach“ von Studierenden der FH Potsdam und der Kunsthochschule in Poznań während des Wintersemesters 2012/2013 untersucht.
Den geschichtlichen Ausgangspunkt bildet ein Schulstreik, der 1906 im heutigen Poznań stattgefunden hat. Poznań gehörte in dieser Zeit zu Ostpreussen, hiess Posen und wurde von Kaiser Wilhelm II. regiert. Schüler_innen und Eltern demonstrierten gegen eine staatliche Verordnung, die festlegte, dass der Schulunterricht in deutscher Sprache abgehalten wurde. Die Demonstrant_innen bekamen zum Teil gewaltsame Disziplinar- und Strafmassnahmen zu spüren, was dazu führte, dass der Streik 1907 wieder abflaute.
Die Studierenden wählten das Medium Comic, um die Geschichte des Streiks an eine junge Zielgruppe zu vermitteln. Dabei entstanden inhaltliche Konzepte und Handlungsskripte, Illustrationen sowie Buchcover. Die Ergebnisse werden in einer gemeinsamen Ausstellung am 23.02.2013 präsentiert und eine Woche im Sputnik zu sehen sein. Das Projekt wird im kommenden Semester fortgeführt.


Griechenland im Umbruch - Aufstieg des Neo-Faschismus?

Veranstaltung am Freitag, den 01.03.2013 um 19.00 Uhr

Der Widerstand gegen die Austeritätspolitik der Troika in der Krise führte Massen von Menschen auf die Strasse. Nicht wenige hofften angesichts der massiven Ausschreitungen im Zuge der Generalstreiks, aber auch nach dem Aufstieg der Syriza-Partei, auf eine progressive Veränderung der Gesellschaft. Nach aktuellen Meldungen über Wahl- und Umfrageerfolge der offen neonazistischen Partei Chrisy Avgi macht sich jedoch Ernüchterung breit:
Die polizeilich durchgeführte Internierung tausender illegalisierter Menschen in eigens für sie eingerichtete Camps, Strassenterror durch faschistische Schlägerbanden und deren offene Unterstützung durch örtliche Polizeieinheiten zeigen ein Szenario, das ähnlich auch für den Rest Europas denkbar erscheint. Höchste Zeit über die internationale Dimension antifaschistischer Politik ins Gespräch zu kommen. Zu Gast sind zwei Referent_innen von Siempre Antifa Frankfurt(Main).

weitere Infos unter: antifagriechenland.blogsport.de


# Buchvorstellung

am Samstag, 19. Januar 2013 um 19.30 Uhr

Lesung aus dem Buch

Kaltland

Die Brandanschläge in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen haben sich als Horror­szenarien eines neuen Rassismus nach der Wende in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt. Umso bemerkenswerter ist es, dass in den zahllosen Wenderomanen weder die Opfer eine klare Stimme erhalten noch die Neonazis und Skinheads eine Rolle spielen. Zwanzig Jahre danach füllt »Kaltland« diese Leerstelle mit Erzählungen, autobiografischen Geschichten und Originaltönen prominenter Autoren und Künstler. >>>


# Filmkonzert

am Samstag, 26. Januar 2013 um 20.00 Uhr

SILENT MOVIE SOUNDTRACKS LIVE

...der moderne Sound von A.L.P. (>>>)

zu Kurz- Stummfilmen von: Lotte Reiniger, Georges Méliès Laszlo Moholy Nagy und Luis Buñuel

"Die Reise zum Mond" (Georges Méliès, Frankreich 1902) - ein futuristisches Abenteuer aus der Hand des französischen Filmpioniers,
"Harlekin" (Lotte Reiniger, Dtschl. 1931) - die Meisterin des Scherenschnittfilms,
"Lichtspiel Schwarz Weiss Grau" (Laszlo Moholy Nagy, Deutschland 1930) - ein Experiment aus der Feder des bekannten Bauhauslehrers,
"Aladin und die Wunderlampe" (Lotte Reiniger, Dtschl. 1954)
"Ein andalusischer Hund" (Luis Buñuel, Frankreich 1929) - Klassiker des surrealistischen Films

# Buchvorstellung

am Dienstag, 15. Januar 2013 um 19.30 Uhr

NarcoZones

Entgrenzte Märkte und Gewalt in Lateinamerika

Bilder von brutalen Morden dominieren die öffentliche Berichterstattung in Europa über den so genannten Drogenkrieg in Mexico und anderen Teilen Lateinamerikas.
Der Journalist und Herausgeber des Buches NarcoZones Wolf-Dieter Vogel wird mit dem Publikum und mit Experten aus dem Potsdamer Verein Chill Out e.V. über die derzeit besonders in Guatemala geführte Debatte über die Legalisierung der Drogen beleuchten.
Was steckt hinter diesem Vorschlag eines ehemaligen Bürgerkriegsgenerals und Mitglied einer Militärregierung. Gibt es Hoffnung versprechende Lösungsvorschläge zum Umgang mit der Situation? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft in Lateinamerika zwischen Mafias und staatlichen Instiutionen in dieser Situation?

Eine Veranstaltung des FORUM AMERICA LATINA des Lateinamerika-Arbeitskreises tierra unida e.V. >>>

mit freundlicher Unterstützung des ASTA der Uni Potsdam


# PoliTresen

am Sonntag, 6. Januar 2013 um 18.30 Uhr

Bildung und Kapitalismus

Wir möchten mit euch die Rolle diskutieren, welche Bildung in unserer kapitalistischen Gesellschaft einnimmt. Bildung, als freie Meinungsbildung, steht den disziplinierenden Institutionen Schule, betriebliche Ausbildung oder Universität gegenüber und muss aus diesem Widerspruch erklärt werden. Hierfür möchten wir mit euch einen Film gucken, welcher sich mit der Rolle von Lehrer_innen befasst, um anschliessend über die Möglichkeiten von Bildung und deren realer Praxis unter kapitalistischen Bedingungen zu diskutieren. (Lesekreis Sputnik) >>>


Veranstaltungshinweis:

18. November 2012 15.00Uhr

Crimethinc. Lecture tour oct-nov

"Message in a bottle"

Seit Mitte der 1990er ist CrimethInc. eines der produktivsten und ambitioniertesten anarchistischen Projekte in Nordamerika. Mitwirkende sind für unzählige Touren und Aktionen kreuz und quer über den Kontinent gereist. Sie produzierten Bücher, Zeitungen und weitere Literatur (inklusive 650.000 Exemplare des Grundlagenwerkes „Fighting for our Lives“) und berichteten von den Fronten der Gipfelproteste, Riots, Anti-Repressions-Kampagnen und von anderen abenteuerlichen Experimenten. Ständig umstritten, hat sich CrimethInc. den Zorn der traditionellen Linken und der Behörden verdient während sie die breite öffentlichkeit stets herausgefordert haben. In diesem Vortrag werden langjährige Mitwirkende diese Erfahrungen reflektieren, Material aus den verschiedenen Phasen der CrimethInc. Aktivitäten präsentieren und diskutieren wie sich der Kontext in den USA verschoben hat. Dabei wird versucht darzustellen, warum US-Anarchist_innen eine Entwicklung von der subkulturellen Rebellion hin zu einem generellen Aufstand durchzogen haben - um schliesslich Hypothesen aufzustellen, was die Zukunft bringen kann. Wir freuen uns auf lebhafte Gespräche mit euch. (Der Vortrag wird auf englisch gehalten, ein Mensch von der bm-crew (Herausgeber_innen des Buches „Message in a Bottle. CrimethInc. Communqiués 1996-2011) wird dabei sein und sich bei Bedarf mit Menschen, die wenig englisch verstehen, an den Rand setzen und „tuschelnd“ Verständnishilfe geben) # 10 Jahre bestehen begehen

FREITAG, 4. Mai 2012

um 18.00 Uhr Empfang

19.00 Uhr szenische Lesung

Marlen Breitinger liest als Emma Goldman

aus deren Autobiografie Gelebtes Leben >

ab 21.00 Uhr Konzert

mit Spröde Lippen >

antiantifolk hb/b/le

und músicas intermináveis para viagem >

AlternativeExperimentalRock aus Porto Alegre /Berlin

SAMSTAG, 5. Mai 2012

um 14.00 Uhr Kinderprogramm

Geschichten erzählen drei vom Erzählwerk und Toni zaubert...

ab 15.00 Uhr

nicht nur torten tafeln a la bella vita und auf der strasse...

um 19.30 Uhr Mutlu Ergün

...anti-rassistische politische Satire als Multimediale Performance >

und um 21.30 Uhr Niels Boeing

Autor des Buches: Alles auf Null >

Text und Soundperformance

SONNTAG, 6. Mai 2012

um 19:30 Uhr Arbeitet nie!

Einführung in die situationistische Revolutionstheorie >

Vortrag + Diskussion

!Dank an den AstA UP für die finanzielle Förderung der Veranstaltungen.!

# Infoveranstaltung

am Donnerstag, 10. Mai 2012 um 19.00 Uhr

dem Tag des (be)frei(t)en Buches

„[…]dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ Heinrich Heine

Am 10. Mai 1933 fanden in vielen deutschen Universitätsstädten Bücherverbrennungen statt. Student_innen wollten so den „undeutschen Geist“ bekämpfen. Doch wer waren überhaupt die Autor_innen, welche Rolle spielten sie in der Widerstandsbewegung und wer erinnert sich heute noch an sie? All dies wollen wir zusammen klären. Kommt vorbei zum Lesen, Hören und Diskutieren.


...eine Veranstaltung der [a]alp


10.05.2012, 19 Uhr, Buchladen Sputnik Potsdam (Charlottenstr.28) „[…]dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ Heinrich Heine Am 10. Mai 1933 fanden in vielen deutschen Universitätsstädten Bücherverbrennungen statt. Student_innen wollten so den „undeutschen Geist“ bekämpfen. Doch wer waren überhaupt die Autor_innen, welche Rolle spielten sie in der Widerstandsbewegung und wer erinnert sich heute noch an sie? All dies wollen wir zusammen klären. Kommt vorbei zum Lesen, Hören und Diskutieren # Infoveranstaltung

am Freitag, 30. März 2012 um 19.00 Uhr

Gegen die Nazidemonstration am 14. April in Plauen

Infos zu Protesten...

...weiterlesen...

# Infoveranstaltung

am Freitag, 16. März 2012 um 19.00 Uhr

Gegen die Nazidemonstration am 24. März in Frankfurt/Oder

Infos zu Protesten und Blockadeplänen.

...weiterlesen...


# Lesekreis

am Sonntag, 18. März 2012 um 19.00 Uhr

Kontakt: lesekreispotsdam@googlemail.com


# Infoveranstaltung

am Donnerstag, 22. März 2012 um 19.00 Uhr

31. März 2012: Europaweiter Aktionstag gegen den Kapitalismus

Referent_innen vom "...ums Ganze!"-Bündnis und der FAU werden unter anderem das Aktionsbündniss M31 vorstellen.

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# PoliTresen...Infoveranstaltung

am Sonntag, 27. November 2011 um 18.30 Uhr

Das Sein bestimmt das Bewusstsein

oder “Du bist, was du isst"

Vor der Obsttheke an irgendeinem Tag in irgendeinem Supermarkt: Welche Bananen nehm ich denn? Hm, Chiquita kosten 20 Cent mehr, schmecken aber echt besser, andererseits sehen die no-name auch gut aus! Oder doch die Fair-Trade? Boah nee ey! Die kosten ja gleich das Doppelte! Ob das gerechtfertigt ist? Unterstütz ich da auch die richtigen Leute? Ach, scheiss was drauf, sind ja nur Bananen…

Was steckt hinter den Lebensmitteln, die wir täglich in den Einkaufskorb schmeissen? Wie entstehen sie? Wer verdient das Geld? Was passiert mit dem Geld? Ob die Bananen aus Guatemala oder Iphones aus China: Konsum ist meist etwas komplexer als uns die Werbeplakate mit ihren fröhlich-grinsenden Seelen zeigen wollen. Für Bananen wurden Menschen gequält und Präsidenten gewählt. Das und mehr sollte uns reichen, einen Abend mit Diskussionen über politisch korrekten Konsum zu füllen.

Eine Veranstaltung der Politresen- Crew.

# Musiklesung

am Freitag, 23. September 2011 um 19.00 Uhr

mit der Autorin, Musikerin und Chilenin

Isabel Lypthay >

Eine Veranstaltung der HochVier.


# Vortrag

am Freitag, 27. Mai 2011 um 19.00 Uhr

Weder Kohle noch Atom

Ein Plädoyer gegen Wachstumszwang und Kapitalismus

"Angesichts der nicht mehr wegzudiskutierenden Umweltkatastrophen wird versucht, den Kapitalismus grün anzustreichen. Teure Risikotechnologien werden als Lösung der ökologischen Krise angepriesen. Es soll uns weisgemacht werden, dass Wachstumszwang und Profitorientierung nicht in Widerspruch zu einer umweltfreundlichen Produktionsweise stehen. Vielfach ist auch innerhalb der systemkritischen Linken die Annahme verbreitet, die technologische Entwicklung würde die ökologischen Probleme schon richten - wenn der Kapitalismus überwunden sei. Mit unserem Vortrag wollen wir dies hinterfragen und hoffen auf eine spannende Diskussion."

Eine Veranstaltung des RSB.


# Vortrag und Diskussion...

am Freitag, 3. Juni 2011 um 20.00 Uhr

...mit Werner Seppmann

Die verleugnete Klasse und Krise ohne Widerstand?

Warum der Klassenkampf nicht zu Ende ist und wie Widerstand der lohnabhängigen Masse organisiert werden kann.

Eine Veranstaltung des Kulturmaschinen Verlages.


# Vortrag

am Samstag, 04. Juni 2011 um 19.00 Uhr

Atomindustrie: Massenmord auf Raten

"Wird über die Gefahren der Kernenergie gesprochen, fällt den meisten die Katastrophe von Tschernobyl und höchstens noch die von Harrisburg ein. Beide Ereignisse werden von der Atomindustrie und den ihr dienenden PolitikerInnen als auf besondere Umstände zurückzuführende Ausnahmefälle dargestellt. Aber die Geschichte der zivilen Nutzung der Atomenergie ist eine ununterbrochene Kette von "Störfällen". Wir schauen an diesem Abend nicht nur auf die Verharmlosungen und Vertuschungen, sondern auch auf die menschenverachtenden Arbeitsbedingungen im Atomsektor. Angefangen beim Uranabbau bis hin zu den obdachlosen TagelöhnerInnen in der Atomruine von Fukushima."

Eine Veranstaltung des RSB.



# Infoveranstaltung in der Reihe Forum America Latina

am Donnerstag, 14. April 2011 um 19.30 Uhr

Nach dem Putsch in Honduras: "Nationale Versöhnung" oder Rettung des Neoliberalismus?

Der Referent Andrés Schmidt wird anhand eines Bildvortrags über die Situation in Honduras berichten.

tierra unida


# Buchvorstellung

am Freitag, 3. Dezember 2010 um 20.00 Uhr

Von Jakarta bis Johannesburg

Anarchismus weltweit

mit Sebastian Kalicha Hg.

So wie der Anarchismus den Nationalstaat und seine Grenzen als Werkzeuge der Herrschaft ablehnt, so ist auch die anarchistische Bewegung eine weltweite und grenzenlose. "Von Jakarta bis Johannesburg - Anarchismus weltweit" ist eine Sammlung von Interviews, die mit AnarchistInnen aus sechs Kontinenten geführt wurden, um einen Einblick in die gegenwärtige anarchistische Bewegung zu bieten. Erörtert werden die Geschichten lokaler Bewegungen, die Aktivitäten in unterschiedlichen politischen Kontexten sowie die Hoffnungen, die sich an libertäre Ideen knüpfen.
Das Buch fängt die Vielfalt und Vitalität ein, welche die anarchistische Bewegung seit jeher auszeichnen, und hofft damit, einen Beitrag zur Weiterentwicklung anarchistischer Theorie und Praxis leisten zu können.


# hörtex[t:] #5

am Mittwoch, 20.Oktober 2010 um 20.00 Uhr in der Olga

Lesung mit Andreas "Spider" Krenzke

und Micha Ebeling


# Informationsverantstaltung

zum Castor 2010 im Wendland

am Mittwoch, 20.Oktober 2010 um 20.00 Uhr

mit Francis Althoff von der BI Lüchow-Dannenberg


# Forum America Latina

am Donnerstag, 21. Oktober 2010 um 20.00 Uhr

Honduras: Eine Richterin und der Putsch

mit Tirza Flores, ehemalige Berufungsrichterin und engagierte Kämpferin gegen den Putsch in Honduras

Honduras, einer der ärmsten, gewalttätigsten und korruptesten Staaten Lateinamerikas, wurde im vergangenen Jahr durch einen Putsch gegen den vom Volk gewählten Präsidenten Zelaya erschüttert. Auch nach den Neuwahlen im November 2009 ist das Land nicht zur Ruhe gekommen. Internationale Aufmerksamkeit findet vor allem eine Vielzahl von Morden an Angehörigen der politischen Opposition und Journalisten.

Die Richterin Tirza Flores Lanza und drei weitere Kollegen wurden im Januar dieses Jahres entlassen, weil sie die Verhaftung und Verschleppung Zelayas durch die Putsch-Regierung in das Nachbarland Costa Rica öffentlich missbilligt und an Demonstrationen teilnahmen.

Es lädt ein: Der Lateinamerika Arbeitskreis `tierra unida` e.V. Potsdam.


# Vernissage

blau.weiss.rot Bilder auf Leinwand

von Ingo Pehla

am Mittwoch, 22.Oktober 2010 gegen 20.00 Uhr

# hörtex[t:] #4

am Mittwoch, 15. September 2010 um 20.00 Uhr

Lesung mit Andreas Gläser

aus Bambule Berlin

Der Autor von »Der BFC war schuld am Mauerbau«, erzählt in seinem neuen Roman von Fussball und Musik, von Liebe und Tod - vom Leben der Eingeborenen.

Berlin im November 1978. Prenzlauer Berg und Mitte, zwei alte Nischen, bevor sie zu neuen Hüpfburgen wurden. Zwei Wochen im Zentrum der Hauptstadt der DDR, und oft nur eine Frage: BFC oder Union?


# Lesekreis

am Sonntag, 26. September 2010 um 17.30 Uhr


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# Buchvorstellung in der Reihe Forum America Latina

Zona de Guerra (Kriegsgebiet)

mit Marcos Lopes

am Donnerstag, 5. August 2010 um 19.30 Uhr

Der Autor und Sozialarbeiter, Marcos Lopes, war in Jugendjahren selbst als Drogendealer in der Peripherie der Grosstadt São Paulos aktiv. Als schliesslich auch seine beste Freundin ermordet wurde, beschloss er auszusteigen. Er machte seinen Schulabschluss nach und schrieb eine beeindruckende und anschauliche Erzählung mit starken autobiographischen Zügen über das Leben in der Favela.

Der Autor wird ins Deutsche übersetzte Kapitel aus seinem Buch im Oktober 2009 in São Paulo erschienenen Buch vortragen (lassen). Zudem wird der Referent die Lesung mit Fotos aus seinem Stadtteil illustrieren, worin auch die örtlichkeiten aus seinem Buch vorkommen.

Die Veranstaltung wird übersetzt. Das Buch in brasilianischer Fassung wird am Abend zu erwerben sein.

# hörtex[t:] #3

am Mittwoch, 21. Juli 2010 um 20.00 Uhr

Lesung mit Thilo Bock und Ivo Smolak

von den Berliner Lesebühnen lesershow wedding bzw. lsd und lokalrunde


# Infoveranstaltung in der Reihe Forum America Latina

Haiti - Chance für einen Wandel?

mit Alexander King

am Donnerstag, 15. Juli 2010 um 20 Uhr

Nach dem Erdbeben vom 12. Januar 2010 werden von der internationalen Staatengemeinschaft, internationalen Organisationen und NGO`s ca. 100 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau bereitgestellt. "Besonnen und koordiniert" sollen sie ausgegeben werden, so der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Gibt es Chancen für einen entwicklungspolitischen Wandel in Haiti oder wird die neokoloniale Abhängigkeit zementiert? Wie verhält sich die Bundesregierung zu dem parteiübergreifend geforderten Strategiewechsel in der Entwicklungs- und technischen Zusammenarbeit mit Haiti?


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#Buchvorstellung

mit Elisabeth Voss

"Wegweiser Solidarische ökonomie ¡Anders Wirtschaften ist möglich!"

am Mittwoch, 30. Juni 2010 um 20.00 Uhr

Die materielle Basis der Herrschaft von Menschen über andere Menschen ist die von Ausbeutungsverhältnissen dominierte ökonomie. Das Buch sowie dieser Abend sollen zum besseren Verständnis und zum Kennenlernen der vielfältigen Ansätze ökonomischer Alternativen beitragen.

Mehr: "¡Solidarische ökonomie!"


# Buchvorstellung

"Autonome Nationalisten"
mit den Autoren Christoph Schulze und Jürgen Peters

am Donnerstag, 04. Februar 2010 um 19.30 Uhr

Parolen wie »Fight the system!« - die Verwirrung ist gross, seitdem vor einigen Jahren erstmals »Autonome Nationalisten« (AN) auf Neonazi-Aufmärschen zu beobachten waren. Es handelt sich um eine Strömung in der militanten Neonaziszene, die sich diverser Symbole, Codes und Sprachformen bedient, die bisher in der Linken verortet waren.
Was hat es nun auf sich mit den AN? Haben wir es mit verkleideten Neonazis oder mit einer neuen Form extrem rechter Jugendkultur zu tun? Ist die Herausbildung der AN gewinnbringend für die extreme Rechte oder führt sie zu weiteren Konflikten? Funktioniert der Stilwandel tatsächlich reibungslos? Stellen die »Autonomen Nationalisten« eine neue Gefahr dar? Was lässt sich aus der Enteignung der Form politischer Inszenierung lernen?
Das Buch nimmt Entstehungsgeschichte, Ideologie, politische Praxis, Habitus und Selbstverständnis der AN unter die Lupe und beleuchtet ihr Verhältnis zu anderen Organisationen der extremen Rechten.

erschienen im unrast verlag


# Mobilisierungsveranstaltung

"Dresden und der 13. Februar"

am Freitag, 05. Februar 2010 um 19 Uhr

Demonstrationsverbote, Zivilgesellschaft, Nazis, Bürger, Polizei; Gedenken, Trauer, Blockaden...
Verwirrt?
Eine Woche vor den Protesten gegen den Naziaufmarsch in Dresden könnt Ihr Euch auf den letzten Informationsstand bringen.
Der Vorbereitungskreis "Keine Versöhnung mit Deutschland" macht auf seiner Mobi-Runde durch die Bundesrepublik Station in Potsdam. Ihr seid alle herzlich dazu eingeladen über das aktuelle Thema "Dresden und der 13. Februar" zu diskutieren oder euch nur auf den neuesten Stand der Demonstrationsmobilisierung zu bringen.

>präsentiert von bündnis madstop<


# Veranstaltung in der Reihe Forum America Latina

Hugo Chavez: Revolutionär oder Reformator?

am Mittwoch, 03.02.2010 um 19 Uhr

Immer wieder ist Venezuela im Fokus der internationalen Presse. Dabei gehen die Meinungen über den lateinamerikanischen Staat sehr auseinander. Für die Einen ist das Land, mit dem umstrittenen Präsidenten Hugo Chavez an der Spitze, das letzte Gallische Dorf gegen den Neoliberalismus, für die Anderen ein autoritärer Staat auf dem Weg in die Diktatur.
Zwei Potsdamer lebten im letzten Jahr 2 Monate in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas und hatten die Chance, sich das Projekt des "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" aus nächster Nähe anzuschauen. Dabei gaben sie sich Mühe, nicht nur die örtliche Regierungspropaganda sondern auch die Stimmen der Opposition zu hören. Doch sie merkten auch, dass es in dem tief gespaltenen Land nicht nur zwei Lager gibt. Von diesen Beobachtungen, den vielen getroffenen Venezolanern und anderen persönlichen Erlebnissen wollen Sie uns berichten.


#Veranstaltung zur
"Zukunft eines gerechten und nachhaltigen Friedens im Nahost. Israelische Friedensbewegung sucht Dialog in Deutschland!"
mit Yahav Zohar (ICAHD)
am 24. Januar 2010 findet bereits um !!! 18 Uhr im KUZE (Hermann-Elfl ein-Strasse 10)!!! statt

Das Israelische Komitee gegen Hauszerstörungen (ICAHD) ist eine friedenspolitische Organisation mit Sitz in Jerusalem. Im Januar 2010 startete das Komitee eine Kampagne, die Begegnungen von israelischen Friedensaktivisten mit der deutschen öffentlichkeit und politischen Entscheidungsträgern zum Ziel hat.
Yahav Zohar, ist ICAHD Mitarbeiter und jahrelanger Friedensaktivist. Er wird im Rahmen dieser Kampagne über den Israel/Palästina Konflikt und das Engagement von ICAHD sprechen. Darüber hinaus wird er auch über die Zukunftsperspektiven einer Zwei-Staaten-Lösung diskutieren und die Bedeutung von internationalem Engagement hervorheben. Insbesondere die Rolle und Verantwortung Deutschlands als Partner im Friedensprozess soll beleuchtet werden um aufzuzeigen warum und wie sich die deutsche Zivilgesellschaft für Gerechtigkeit und Frieden im Nahen Osten einsetzen kann und sollte.

# Infoveranstaltung zum Thema
Politische Gefangene in Chile
mit Doku (Chile 2004, OmU)
am Donnerstag den 30. Juli 2009 um 19.30 Uhr in eurem Lieblingbuchladen.

Ein Dokumentarfilm über die politische Gefangenschaft in Chile. Durch offizielle Gnadenerlasse seitens der Regierung (Concertación) wurden alle politischen Gefangenen freigelassen. Dies wurde auch als Ende des überganges in die sogenannte Demokratie gesehen. So befreite sich auch die Regierung und negiert seitdem die Existenz politischer Gefangener in chilenischen Knästen. Es erzählt u.a. Marcelo Villarroel, ehemaliger politischer Gefangener des Kollektivs Kamina Libre.
und Informationen zu Freddy und Marcelo, die seit anderthalb Jahren in Argentinien im Knast sitzen und dort politisches Asyl ersuchen.

in Klammern: (Soli-Gala-Essen Freitag 21.08. in La Datscha Ein sterniges Drei-Gänge-Menü mit Livemusik in Solidarität mit Freddy und Marcelo. (Karten dafür gibt’s im Vorverkauf zu den Infoveranstaltungen))


# Veranstaltung zum Thema
Sterbehilfe + Film: „Das Meer in mir“ (2004 / 125 Minuten)
am 02. August 2009 um 17 Uhr .

Sterben gehört zum Leben. Nichtsdestotrotz ist es für viele Menschen ein schwieriges und emotional belastendes Thema. Wir wollen uns mit genau diesem Thema beschäftigen und laden uns dazu eine Mitarbeiterin des Potsdamer Hospizdienstes ein welche zu Sterbehilfe und Sterbebegleitung referieren wird. Im Anschluss werden wir den vielfach ausgezeicheten Film „Das Meer in mir“ schauen, in dem es um aktive Sterbehilfe geht.

aktuelles zu Terminen und zu den Orten der Veranstaltung findet ihr auf folgender Homepage: [a] antifaschistische linke potsdam


Filmvorführung zu Brasilien am Mittwoch den 22.04.2009 um 19.30 Uhr

Von Mauern und Favelas - Neoliberalismus und Stadtfragmentierung in Brasilien, (Doku 60min.,OmU Brasilien/BRD) mit kurzer thematischer Einführung.
Organisiert durch tierra unida e.V. Lateinamerika Arbeitskreis Potsdam

Eintritt ist frei


Lesung zum CSD am Samstag den 18.04.2009 um 20.00 Uhr

Lesbisches Engagement in Ost-Berlin 1978-1989 mit Stefanie Krautz aus Berlin

In der vom Einheitsdruck geprägten DDR-Gesellschaft wurde die Frau v.a. als verheiratete Mutter gezeigt und positiv bewertet. Diese Lebensform wurde noch unterstützt durch die staatliche „Muttipolitik“. Lebensentwürfe ohne Ehe und Familie entfielen aus der offiziellen Norm, weibliche wie auch männliche Homosexualität blieb auf lange Zeit „unsichtbar“.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht das lesbische Engagement im staatsfernen Arbeitskreis „Lesben in der Kirche“, im „Sonntags-Club“ und in der FDJ-orientierten Arbeitsgemeinschaft „Courage“. Welche Handlungsspielräume gab es für sie, sich im gesellschaftlichen Spektrum der DDR zu etablieren und sich für die Ziele homosexueller Emanzipation einzusetzen? Und: in welchem Mass reflektierten sie die Lage der Frau in der DDR?

Veranstaltung von QueerUp (LesBiSchwule HSG)

Eintritt ist frei


Buchlesung am Mittwoch den 15.04.2009 um 19.30 Uhr

Barrieren durchbrechen mit dem Herausgeber Sebastian Kalicha aus Wien

Israel / Palästina: Gewaltfreiheit, Kriegsdienstverweigerung, Anarchismus

Ist eine gerechte und friedliche Lösung des Nahostkonflikts realistisch oder sind die Hindernisse auf dem Weg dahin bereits unüberwindbar?
Das Buch versammelt Beiträge von israelischen, palästinensischen und internationalen AktivistInnen, die den Nahostkonflikt von gewaltfrei-antimilitaristischen, feministischen und libertären Standpunkten aus betrachten.

Das Buch ist im GraswurzelrevolutionVerlag erschienen

Eintritt ist frei


Presse

"Afghaninnen sind noch immer ohne Rechte"
Judith Huber las in Sputnik-Buchhandlung (11.06.04)
Für eine Schwangere ist Afghanistan der gefährlichste Ort der Welt. Pro Jahr sterben dort eine halbe Millionen Frauen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt. Die Schweizerin Judith Huber fuhr in das durch den US-amerikanischen Krieg gegen die Taliban ins weltpolitische Bewusstsein gerückte Land, um vor Ort zu erfahren, warum trotz einer neuen Regierung die Berichte von Organisationen wie amnesty international nicht positiver ausfallen.
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Veranstaltung am 04.06.2004 um 19.30 Uhr

zum Thema Risse im Patriarchat mit der Autorin Judith Huber

In ihrem Buch geht es um die aktuelle Situation von Frauen in Afghanistan.
Judith Huber, die auch zur Diskussion einlädt, studierte Sozialwissenschaft und Russistik. Seit 2000 ist sie Auslandsredakteurin bei der „WochenZeitung“ mit Schwerpunkt Osteuropa und ehemalige Sowjetunion.


Lesung am 14.05.2004 um 20.00 Uhr

Totalverweigerung mit Monty Schädel


Lesung am 10.09.2003 um 19.00 Uhr

Dann bin ich um den Schlaf gebracht mit dem Autor Frank Stern

Sein Bch über jüdisch-deutsche Kulturgeschichte behandelt den normalen Alltag der Juden in Deutschland und nicht nur jene zweifellos nachwirkenden grausamen Erinnerungen an Massenmord. Stern ist Professor für Moderne deutsche Geschichte an der Ben-Gurion-Universität in Israel.


Veranstaltung zum Thema: 30 Jahre Chile-Putsch am Donnerstag den 11.09.2003 um 19.30 Uhr

Der 11. September 1973 und seine Folgen für Chile und Lateinamerika mit Dr. Isidoro Bustos

Vor 30 Jahren war der demokratisch gewählte Präsidenten Chiles, Salvador Allende ermordet worden.